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Freitag, 17. Juli 2009
Träger des Förderprogramms „Go east“ ziehen positive Zwischenbilanz
FREISING. Eine positive Zwischenbilanz des Förderprogramms „Go east“ haben die Träger der Initiative gezogen. Die Absicht, kirchliche Jugendpartnerschaften zwischen Deutschland und Ländern im östlichen Teil Europas anzustoßen, sei „sehr erfolgreich“ in die Tat umgesetzt worden, betonte Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth am Mittwoch (15. Juli) in Freising. Das katholische Osteuropa-Hilfswerk gehört mit der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zu den Trägern von „Go east“.
Mit dem Förderprogramm wollen afj, BDKJ und Renovabis die vielfältigen Formen im Miteinander von Jugendlichen im Westen und Osten Europas unterstützen. Vor gut einem Jahr war das gemeinsame Förderprogramm auf dem Freisinger Domberg erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Mittlerweile wurden allein im Jahr 2009 finanzielle Mittel in Höhe von rund 40.000 Euro für 16 Projekte im Rahmen von „Go east“ bewilligt – darunter ein Jugendworkcamp im slowenischen Sticna, das vom Fachbereich Jugendpastoral im Bistum Hildesheim organisiert wird, ein trilateraler Workshop mit Jugendbegegnung im weißrussischen Stankowo, den die Aktion West-Ost im BDKJ ausrichtet, sowie ein Vernetzungstreffen in der slowakischen Hauptstadt Bratislava, das auf eine Initiative der Kolpingjugend Europa zurückgeht.
Tragfähige Perspektive
Erneut machten die Kooperationspartner von afj, BDKJ und Renovabis deutlich, wie wichtig die persönliche Begegnung zwischen jungen Menschen sei. Nur so könne Europa über die Gräben der Vergangenheit hinweg zusammenwachsen, gewinne dieser Prozess überhaupt eine tragfähige Perspektive. Deshalb auch das gemeinsame Förderprogramm: „Go east“ schafft Anreize und hilft finanziell, damit sich Jugendliche länderübergreifend etwa bei der Friedens- und Versöhnungsarbeit, in der Ökologie und Schöpfungsverantwortung engagieren. Als Foren bieten sich hier Jugendbegegnungen, Aktionen von Jugendlichen aus Deutschland und den Ländern im Osten Europas, Vernetzungstreffen oder ein Austausch von Fachkräften an.
Über „Go east“ werden die Kosten für die Reise und den Aufenthalt der Jugendlichen, fürs Programm sowie für die Versicherungen und Sprachmittler übernommen. Das Förderprogramm ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Die finanziellen Mittel stellt Renovabis bereit. Stößt „Go east“ weiterhin auf ein positives Echo, wollen afj, BDKJ und Renovabis das gemeinsame Projekt auch nach Ablauf der Frist fortsetzen.
