Erste Katholische Sozialtage für Europa
Donnerstag, 08. Oktober 2009
Weil Solidarität unteilbar ist
Renovabis unterstützt Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE)bei neuem Kongress über „Zivilisation der Liebe“ – Ziel: In Europa und von Europa aus sollen alle Regionen und soll jeder Mensch ungeteilte Solidarität erfahren.
GDANSK | DANZIG / FREISING. „Wenn in den nächsten Tagen hier in Danzig ‑ am Ursprungsort der Solidarność-Bewegung, die man wohl als eine Initialzündung für das Frei-Werden der kommunistischen Länder im Osten Europas betrachten darf ‑ wichtige Fragen aus dem kirchlichen, kulturellen, wirtschaftlichen, und politischen Kontext diskutiert werden, dann sollte das Signalwirkung haben“, glaubt Pater Dietger Demuth, Hauptgeschäftsführer von Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Ihm ist dabei besonders wichtig, dass die „Ersten Katholischen Sozialtage für Europa“ nach ganz konkreten Wegen suchen, um Europas Solidarität, „dieses Einander-Halt-Sein“, wie Demuth betont, inmitten der weltweiten Krise zu stärken. Es gehe darum, die Unteilbarkeit von Solidarität plausibel zu machen: „Sie gründet auf der Achtung von Menschenwürde und Freíheit; sie gilt unmittelbar für alle Menschen aller Generationen und überall auf unserem Kontinent und weltweit. Und: Diese Solidarität gilt Alteingessenenen wie Neuzugewanderten.“
Der Renovabis-Hauptgeschäftsführer nimmt selbst mit einer kleinen Delegation aus seiner Geschäftsstelle in Freising bei München an den Danziger Sozialtagen teil und seine Hilfsorganisation war auch an der Vorbereitung beteiligt. Pater Demuth: „Wir freuen uns darüber, die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) bei der Ausrichtung dieser wichtigen Konferenz als Partner unterstützen zu können.“
- Autor: Thomas Schumann, tho@renovabis.de
