Seelsorge in den albanischen Bergen

Projektbeschreibung

„Albanien ist der erste atheistische Staat der Welt“- damit rühmte sich Staatspräsident Enver Hoxha. Von 1967 bis 1990 war in Albanien jede Form der Glaubensausübung verboten – für ein Kreuzzeichen in der Öffentlichkeit konnte man 25 Jahre ins Gefängnis kommen und auf einen Rosenkranz in der Tasche oder ein Kreuz im Haus stand die sofortige Erschießung.

Priester, Ordensleute und Laien starben in Gefängnissen, Arbeitslagern und in der Verbannung. Bis heute fehlt es an einheimischen Ordenleuten und Priestern. Der Großteil der im Land tätigen Priester und Ordensleute sind aus dem Ausland.

Kapuzinerpater Andreas WaltermannKapuzinerpater Andreas Waltermann „Die Kirche lebt von außen“. So beschreibt der Kapuzinerpater Andreas Waltermann aus Münster die Situation. Er arbeitet als Seelsorger in der unwegsamen Bergregion im Norden Albaniens. Die Menschen waren hier mehrheitlich katholisch, und fühlen sich auch heute als Katholiken, auch wenn viele von ihnen nicht die Möglichkeit hatten, das Sakrament der Taufe, der Erstkommunion und Firmung zu empfangen. Erwachsenentaufe durch Pater AndreasErwachsenentaufe durch Pater Andreas

Pater Andreas erlebte bei seinen ersten Besuchen im Jahr 2007 Traurigkeit und Resignation bei der armen Dorfbevölkerung. Verfallene Höfe, schlammige Straßen, keine regelmäßige Versorgung mit Wasser und Strom: die Menschen haben unter der Transformation und ihren Folgen schwer gelitten. Das nun jemand da ist, der sie begleitet, ist ein großes Geschenk. Pater Andreas sorgt nicht nur dafür, dass auch in den entlegenen Dörfern zweimal monatlich eine Katechese und einmal monatlich ein Gottesdienst statt findet. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern, versucht er auch, Lösungen zu erarbeiten, um die Lebenssituation der Bewohner zu verbessern.

Besonders betroffen von der Armut in den albanischen Bergen sind Familien mit vielen Kindern und die Alten

Die beiden Franziskanerinnen Sr. Gratias und Sr. Bernadette aus Deutschland
arbeiten seit 14 Jahren in Fushe-Arrez und haben hier ein Hilfenetz errichtet, daß für arme  Menschen der Region von sehr großer Bedeutung ist.Die beiden Franziskanerinnen Sr. Gratias und Sr. Bernadette aus Deutschland arbeiten seit 14 Jahren in Fushe-Arrez und haben hier ein Hilfenetz errichtet, daß für arme Menschen der Region von sehr großer Bedeutung ist. Viele Familien wohnen in sehr einfachen, schlecht isolierten Häusern.Viele Familien wohnen in sehr einfachen, schlecht isolierten Häusern. Zweimal monatlich werden Lebensmittel für bedürftige Familien ausgegeben.Zweimal monatlich werden Lebensmittel für bedürftige Familien ausgegeben.

Projektbewertung

Ohne geländegängiges Auto mit Vierrad-Antrieb kommt man in den Bergen nicht weit

Die Zweckmäßigkeit der Finanzierung von relativ teuren Geländewagen ergibt sich durch die schlechten Straßenverhältnisse in dieser Region. Billigere Kleinwagen würden sich mittel- und langfristig als teurer erweisen, da sie den Beanspruchungen der schlechten Straßen nicht gewachsen sind. Um die Menschen in den entlegenen Dörfern besuchen zu können, müssen Serpentinen und Schotterpisten bezwungen und Gebirgsbäche durchquert werden.
Den Kauf dieses Fahrzeuges und weitere Geländewagen für die Pastoralarbeit und Seelsorge in anderen schwer erreichbaren Regionen Albaniens unterstützen Sie durch Ihre Spende. Nur ein Auto – aber doch so wichtig, damit Mut und Hoffnung wachsen können!

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