Lob für Jahresbericht
Freitag, 20. November 2009
Transparenzpreis 2009: Zum vierten Mal gehört Renovabis zu den Finalisten
BERLIN/FREISING. Wieder eine Position gut gemacht. Damit umschrieb Renovabis-Geschäftsführer Burkhard Haneke das Platzierungs-Ergebnis für das katholische Osteuropa-Hilfswerk bei der Vergabe des „Transparenzpreises 2009“ am Donnerstag (19. November) in Berlin. Danach landete Renovabis unter insgesamt 60 Teilnehmern auf einem guten siebten Platz. Bereits zum vierten Mal gehörte Renovabis zu den zehn Finalisten im Wettbewerb um die mit 35.000 Euro dotierte Auszeichnung. Mit Renovabis behauptet sich damit auch eine katholische Organisation im Finale. Sieger 2009 ist die Deutsche Welthungerhilfe vor World Vision Deutschland. Platz drei teilen sich Brot für die Welt und Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe Menschen für Menschen. Der Transparenzpreis wird seit 2005 von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) vergeben. Mit dieser Auszeichnung würdigt PWC deutsche Spendenorganisationen, die eine vorbildliche Jahresberichterstattung vorweisen können. Bei der Preisvergabe verwies PwC-Vorstandssprecher Hans Wagener darauf, dass sich innerhalb von nur fünf Jahren die Zahl der Wettbewerbsteilnehmer von 33 Spendenorganisationen im Jahr 2005 auf nunmehr 60 erhöht habe. Diese repräsentieren insgesamt ein Spendenvolumen von 1,1 Milliarden Euro. Das entspricht etwa der Hälfte des gesamten Spendenaufkommens in Deutschland 2008. Mit Blick auf das „außerordentlich hohe Niveau“ der Jahresberichte im Wettbewerb betonte Wagener, dass man bei der Bewertung begonnen habe, wie im Sport mit Tausendstelsekunden zu rechnen. Im Fall von Renovabis würdigte PwC ausdrücklich die zukunftsbezogenen Aussagen im Jahresbericht, zu denen etwa Prognosen zur Finanzentwicklung oder zu Projektfortschritten gehören.
Anforderungen an transparente Berichterstattung nehmen zu
Renovabis-Geschäftsführer Burkhard Haneke freute sich über das Ergebnis. Der Renovabis-Jahresbericht 2008 sei noch umfangreicher und enthalte wesentlich mehr Informationen als noch im Jahr zuvor. Damit trage man auch einer Entwicklung Rechnung, bei der die Anforderungen an eine professionelle und transparente Berichterstattung durch die Öffentlichkeit, die Medien und nicht zuletzt durch die Spender deutlich zugenommen haben. Neben dem wichtigen DZI-Spendensiegel sei gerade auch die Würdigung durch PwC wichtig, so Haneke. „Denn dadurch erhöht sich das Vertrauen der Spender in die Arbeit von Renovabis.“
