Existenzsicherung für Ordensfrauen

Dienst an den Schwächsten der Gesellschaft - viele Schwestern betreuen Kinder mit Behinderungen.Dienst an den Schwächsten der Gesellschaft - viele Schwestern betreuen Kinder mit Behinderungen.

Projektbeschreibung

Die katholische Kirche in Weißrussland verdankt ihr Wiederaufleben nach 1990 in erster Linie der Glaubenstreue der dort lebenden Laien, die während des Kommunismus trotz Verfolgung und priesterloser Zeit den Glauben bewahren konnten. Insbesondere Ordensfrauen im Untergrund haben die Menschen in ihrem Glauben begleitet und bestärkt.

Auch heute sind sie ein Fundament für katechetische und seelsorgliche Arbeit in den Gemeinden. Die Bezahlung durch die Pfarrgemeinden ist jedoch sehr gering und erfolgt oft auch unregelmäßig. Es kommt vor, dass mehrere Schwestern mit der Rente oder dem geringen Einkommen einer einzigen Mitschwester auskommen müssen. Schwestern ohne belarussische Staatsangehörigkeit sind gezwungen, mehrmals im Jahr aus- und wieder einzureisen und müssen dabei hohe Visagebühren entrichten.

Projektbewertung

Weil die Minderheitensituation der katholischen Kirche in Weißrussland struktureller Natur ist und den Schwestern andere finanzielle Mittel nicht zur Verfügung stehen, sieht Renovabis sich gefordert, hier über einen längeren Zeitraum auch Beihilfe zum Lebensunterhalt zu leisten.

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