14. Mai 2010

Renovabis erhält den „Emil“

Einen schweren Brocken durfte Renovabis-Geschäftsführer Dr. Gerhard Albert am vergangenen Sonntag von Paderborn nach Freising fahren. Emil ist aus Granit, wiegt bei einer Höhe von gut 25 cm etwa drei Kilo und steht für den „Europäischen Meilenstein für Innovation“, mit dem das Westfälische Forum für Kultur und Bildung e. V. Renovabis ausgezeichnet hat und damit den herausragenden Einsatz im Bereich europäischer Bildungs- und Kulturarbeit von Renovabis ehrt.

Der Europaabgeordnete und erste Preisträger der 2008 ausgelobten Auszeichnung Elmar Brok würdigte in seiner Laudatio das langjährige Engagement von Renovabis für die Menschen in Mittel und Osteuropa. Das Preisgeld von 1000 Euro, so betonte Dr. Albert, werde in ein Bildungsprojekt in Albanien fließen: „In dem von italienischen Ordensleuten getragenen Berufsbildungszentrum in Lezhë in Nordalbanien soll Schulabgängern eine adäquate Ausbildung ermöglicht werden, um ihre Chancen auf den Arbeitsmarkt zu erhöhen und den Migrationsdruck zu vermindern.“

Dr. Ulrike Kurth, Vorstandsvorsitzende des Westfälischen Forums für Kultur und Bildung e.V., über die Auszeichnung für Renovabis:

Das Westfälische Forum für Kultur und Bildung e.V., das diesen Preis zweijährig vergibt, erfährt immer wieder von Arbeitspartnern in Projekten wie hilfreich, wie sensibel und wie geschickt Renovabis die Not der Menschen zu lindern weiß. Viele Initiativen zur Berufsbildung, zur sozialen und kulturellen Integration von Minderheiten und sozial benachteiligten Menschen hätten nicht erfolgreich durchgeführt werden können, wenn Renovabis nicht im Hintergrund die notwenige Unterstützung geleistet hätte.