Fernsehtipps

07.08.201013.08.2010

Tagesübersicht


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Samstag, 07. August

08.15-09.00 Phoenix

Russlands strenge Zensoren

Ein Film von Britta Hilpert, Cornelia Schiemenz, PHOENIX/2010

09.00-09.30 Phoenix

Unterwegs im Herzen Russlands: Flusskreuzfahrt zwischen St. Petersburg und Moskau

Ein Film von Olaf Bock, WDR/2008

09.30-10.15 Phoenix

Olga fährt nach Moskau - Reise zum Siegestag über Hitlerdeutschland

Film von Ina Ruck, ARD-Studio Moskau, PHOENIX/2010

12.00-12.30 Arte

Zapping International: Das Fernsehen der Litauer

Ein Magazin

(Wh. vom 31.07.2010)

Sonntag, 08. August

01.10-01.40 Arte

Zapping International: Das Fernsehen der Slowaken

Ein Magazin, Frankreich 2008, ARTE F, Synchronfassung

Wer sich in Bratislava durchs Fernsehprogramm zappt, stößt unweigerlich auf Ander. Der volkstümliche Erzähler mit dem zerknautschten Anzug und dem unförmigen Hut spricht im breitesten Dialekt seiner ostslowakischen Heimat. Seine Sendung „Drislakoviny“ ist eine Mischung aus Folklore und Parodie - und seit Jahren einer der größten Erfolge im öffentlich-rechtlichen Fernsehen der Slowakei.

Auf den Privatsendern gibt es immer mehr Realityshows. Die Beliebteste heißt „Vilomeniny“ (in etwa: „Lustige Streiche“) und läuft auf Markiza.

Das Konzept: Die Show tingelt von Stadt zu Stadt, wobei slowakische Stars und einfache Bürger absurde Aufgaben lösen müssen. In einer Staffel machte „Vilomeniny“ in Romadörfern Halt, angeblich mit dem Ziel, den Zuschauern Bräuche und Traditionen dieser Minderheit nahe zu bringen. Tatsächlich werden aber sämtliche Zigeunerklischees bedient

05.10-06.00 NDR

Aenne Burda - Eine Frau erobert die Welt - Zum 100. Geburtstag von Aenne Burda

Eine Frau aus der badischen Kleinstadt Offenburg war die weibliche Gallionsfigur des deutschen Wirtschaftswunders: Aenne Burda. Am 28. Juli 2009 wäre sie 100 Jahre alt geworden. Sie verwirklichte eine Traumkarriere nach dem Zweiten Weltkrieg: von der Hausfrau zur Verlegerin. Mit ihrer Idee für eine Zeitschrift wurde sie weltbekannt: tragbare Mode für die ganz normale Frau mit Kindern. Mode zum Selbermachen, mit klar verständlichen Schnittmustern. Schön sein, sich modisch kleiden, war nicht mehr eine Frage des Geldes, sondern wurde durch das Modeheft aus dem Schwarzwald für jede Frau möglich.

Ihre Zeitschrift lasen Frauen auf der ganzen Welt. Und sie hat die Frauen verändert. In Brasilien haben viele durch die Schnittmuster aus Offenburg ihren Lebensunterhalt verdienen können. In Russland wurde das Heft zu einem Leitfaden: Wie koche ich schmackhaft, wie kleide ich mich weiblich, wie verschönere ich den Alltag? Olga N. hat nach „Burda“-Schnittmustern nicht nur für sich genäht, sondern sie wurde zur Moderatorin einer Modesendung im russischen Fernsehen. 1987, unter Gorbatschow, erschien „Burda-Moden“ als erste westliche Modezeitschrift im sozialistischen Moskau. Die dortige Begeisterung für ihre Zeitschrift wurde für Aenne Burda zum Höhepunkt ihrer Karriere.

Über die Schwierigkeiten, die Erfolge des Familienunternehmens und über die außergewöhnliche Persönlichkeit Aenne Burdas erzählen Karl Lagerfeld, ihre Schwiegertochter Maria Furtwängler, ihr jüngster Sohn Hubert Burda, der Ministerpräsident a. D. von Baden-Württemberg Lothar Späth und ihre Mitarbeiter.

Gedreht hat Autorin Dora Heinze u. a. in Russland und Brasilien, außerdem sind in diesem Film bis dahin unveröffentlichte Archivaufnahmen zu sehen.

06.00-06.15 3sat

Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Bialowieza, Polen/Weißrussland

(Wh. vom Vortag)

11.00-11.45 Phoenix

In den Höhen Tadschikistans

Unterwegs mit Stephan Stuchlik, ARD-Studio Moskau

PHOENIX/2010

12.30-13.15 Phoenix

Tito-Nostalgie - Jugoslawiens Ex-Herrscher lebt weiter

Ein Film von Thomas Morawski, ARD-Studio Wien, PHOENIX/2010

„Es war nicht alles schlecht damals „, man kennt diesen Ausspruch aus der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nun also Josip Broz, genannt Tito. Der frühere Partisanenführer, spätere Staatspräsident Jugoslawiens und absolut herrschende kommunistische Autokrat ist jetzt seit 1980 tot. Sein Vermächtnis oder das, was viele auf dem Balkan dafür halten, ist so lebendig wie kaum zuvor. Es greift eine regelrechte Tito-Nostalgie um sich.

13.45-14.00 Phoenix

Sterne, Staaten, Strippenzieher - Hinter den Kulissen der EU-Kommission

Ein Film von Thorsten Eppert, ZDF/2009

Die EU-Kommission in Brüssel ist die Kommandozentrale der EU. Hier wachen 26 Kommissare und ihr Präsident über die Einhaltung der Beschlüsse des EU-Parlaments und des Rates der EU in den Mitgliedsstaaten. Über 2500 Mitarbeiter halten das System am Laufen - vom Protokollchef bis zum Koch. Der Film durfte hinter die Kulissen des Machtapparats schauen.

Montag, 09. August

10.15-11.10 Arte

LeseHorizonte: Moskau

Eine Dokumentationsreihe, Frankreich 2009, ARTE F, Synchronfassung

Moskau ist eine schöne Stadt oder war es vielmehr, denn seit etwa 20 Jahren wandelt sich ihr Gesicht mit rasanter Geschwindigkeit zu einer wilden, schlaflosen, ausufernden und monströsen Fratze. In Moskau stehen orthodoxe Kirchen in direkter Nachbarschaft zu Wolkenkratzern aus der Stalinzeit und konstruktivistischen Gebäuden. Unbeschwert führt der Weg vom Nowodewitschi-Kloster zum Kaufhaus GUM oder zum Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz.

Was wird aus Russland und seinem politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum, nachdem es sich dem Konsum und dem Kapitalismus geöffnet hat? Was erzählen die gegenwärtigen Autoren in ihren Büchern vom Exil, vom Gefängnis, von der Zensur, von der Samisdat-Vergangenheit, vor allem aber von ihrem aktuellen Kampf gegen die gesellschaftlichen Auswüchse?

Drogen, Gewalt, Mafia, Menschenrechte, Kriege in Afghanistan und Tschetschenien… - Der Kriminalroman erlebt eine Blüte, ebenso wie das Sittengemälde einer Gesellschaft, in der die Gegensätze zwischen extremer Armut und protzigem Neureichtum besonders frappierend sind.

Der Journalist, Schriftsteller und Weltreisende Patrick Poivre d’Arvor, von dem das Konzept zu „LeseHorizonte“ stammt, macht mit der Literatur der von ihm besuchten Länder vertraut. Vor Ort führt er Gespräche mit berühmten Schriftstellern und Nachwuchsautoren. Anhand persönlicher Begegnungen und besonderer Orte wird dem Zuschauer eine weithin unbekannte Gesellschaft mit ihrer reichhaltigen Literatur und Kultur, ihrer Lebensweise und ihren Bezugspunkten nahegebracht.

Herausgeber der Reihe ist Patrick Poivre d’Arvors Bruder, der Schriftsteller Olivier Poivre d’Arvor und Leiter von „CulturesFrance“, einer dem Goethe-Institut entsprechenden Institution zur Verbreitung der französischen Kultur im Ausland. In seinen Händen liegt die Auswahl der vorgestellten Länder sowie der Gesprächspartner. Für die Reihe erkundet er bei Literaturwissenschaftlern und -kritikern vor Ort aktuelle Tendenzen und entdeckt Nachwuchstalente.

11.30-12.15 NDR

Soca - Der smaragdene Fluss

Ein Film von Michael Schlamberger

Die größten Forellen der Welt, Bären und Otter, pittoreske Karsthöhlen und Wasser, schillernd wie flüssiger Smaragd, Michael Schlamberger entdeckt mit der Kamera die Soca, den slowenischen Oberlauf des Isonzo. Der Isonzo entspringt in den Julischen Alpen in Slowenien. Von der Quelle bis zur italienischen Grenze trägt er einen weiblichen Namen - Soca.

Kristallklar schießt die Soca durch tiefe enge Karstschluchten, in die nur selten ein Lichtstrahl dringt. Dieser einzigartige Fluss ist die Heimat eines ebenso einzigartigen Fisches, der so genannten Marmorata oder Socaforelle. Ihr dramatischer Überlebenskampf steht im Mittelpunkt dieser aufwendig gedrehten Dokumentation

Dienstag, 10. August

12.00-12.30 3sat

Slowenien Magazin

In Kooperation mit dem slowenischen Fernsehen berichtet das österreichische Magazin über Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Kultur Sloweniens.

14.00-14.30 Arte

Gipfel der Genüsse (3/5): Die Hohe Tatra in der Slowakei

Eine Dokumentationsreihe

(Wh. vom 24.07.2010)

15.30-16.15 3sat

Russlands kaltes Herz (1/2): Eine Sommerreise auf dem Ob

Ein Film von Andreas Voigt

Sibirien klingt hierzulande für viele hauptsächlich nach Verbannung und Straflagern, nach meterhohem Schnee und bitterer Kälte. In Russland bedeutet der Name viel mehr, steht für Grenzenlosigkeit und Unendlichkeit, ist Symbol für den Kampf gegen die Wildnis und Verweis auf den Reichtum an Rohstoffen. Die Eroberung des riesigen Gebietes zwischen Ural und Nordpazifik begann erst im 16. Jahrhundert. Abgeschlossen ist sie noch längst nicht.

Der zweiteilige Film „Russlands kaltes Herz“ ist eine Reise entlang des Flusses Ob, der auf mehr als 4.000 Kilometern Sibirien vom Altai im Süden bis zur Karasee im Norden durchfließt. In der ersten Folge geht die Reise vom mittleren Ob in den Süden, wo die Chanten, Ureinwohnern Sibiriens, leben. Sie haben eine eigene Sprache, glauben an eine beseelte Natur und leben wie ihre Vorfahren: als Jäger und Sammler.

Die Städte am Ob dagegen sind jung. Erst vor 30, 40 Jahren wurden sie in die unwirtlichen Sümpfe hineingebaut. In der Metropole Novosibirsk, heute Russlands drittgrößte Stadt, lebt und arbeitet ein moderner Sibirieneroberer, der amerikanische Geschäftsmann Eric. Er kam kurz nach der Perestroika aus Minnesota nach Russland und macht sein Geld mit Brot, Pizza und Kuchen. In Novosibirsk besitzt er heute mehrere Konditoreien, Cafés, Restaurants und Nachtclubs.

16.15-17.00 3sat

Russlands kaltes Herz (2/2): Entlang des Ob zum Polarkreis

Ein Film von Andreas Voigt

Sibirien klingt hierzulande für viele hauptsächlich nach Verbannung und Straflagern, nach meterhohem Schnee und bitterer Kälte. In Russland bedeutet der Name viel mehr, steht für Grenzenlosigkeit und Unendlichkeit, ist Symbol für den Kampf gegen die Wildnis und Verweis auf den Reichtum an Rohstoffen. Die Eroberung des riesigen Gebietes zwischen Ural und Nordpazifik begann erst im 16. Jahrhundert. Abgeschlossen ist sie noch längst nicht.

Der zweiteilige Film „Russlands kaltes Herz“ ist eine Reise entlang des Flusses Ob, der auf mehr als 4.000 Kilometern Sibirien vom Altai im Süden bis zur Karasee im Norden durchfließt. In der zweiten Folge führt die Reise im Herbst vom mittleren Ob in den Norden. Sie endet in der „Schatzkammer Russlands“, auf der Halbinsel Jamal, wo gigantische Öl- und Gasreserven schlummern. Der „Tag der Ölarbeiter“ ist ein wichtiger Feiertag am mittleren Ob. Denn aus ganz Russland und den angrenzenden Republiken zieht diese Region Tausende von Arbeitskräften an, die in der sibirischen Öl- und Gasförderung hohe Löhne erzielen. Für die meisten von ihnen ist es ein Abenteuer auf Zeit. Wenn sie glauben, genug verdient zu haben, gehen sie wieder zurück in ihre Heimat.

17.00-17.45 3sat

Auf der Transsib (1/2): Von Moskau nach Wladiwostok

Ein Film von Albrecht Reinhardt

Die Transsib gehört zu den großen Eisenbahnlegenden und ist noch heute eine der wichtigsten Lebensadern der russischen Föderation. Albrecht Reinhardt berichtet in seinem zweiteiligen Film von der Reise mit der Transsib. Er startet vom Jaroslawer Bahnhof im Herzen Moskaus.

Der erste Teil der Reisereportage „Auf der Transsib“ führt ihn in sechs Tagen und sieben Nächten nach Wladiwostok, dicht an der Grenze zu China. Auf der Strecke überquert er den Ural und besucht die Dörfer Europa, mit 35 Einwohnern ein sterbender Ort, und Asien, eine aufblühende Gemeinde, in der rund 1.000 Menschen leben. Dann geht es nach Irkutsk, eine Metropole im Land der Morgenröte, wie Sibirien ins Deutsche übersetzt heißt. Durch „die große Schlinge“ windet sich die Transsib mühsam auf vereisten Gleisen zum zugefrorenen Baikalsee hinunter.

Schließlich fährt die Bahn dem Fluss Amur, der Stadt Chabarowsk sowie Wladiwostok am goldenen Horn des Pazifiks entgegen. Die Reisereportage durchquert nicht nur die endlosen Weiten des Fernen Ostens, sie erzählt auch von den zahllosen Begegnungen am Wege.

17.45-18.30 3sat

Auf der Transsib (2/2): Schwarzer Drachenfluss und Verbotene Stadt

Ein Film von Albrecht Reinhardt

Die Transsib gehört zu den großen Eisenbahnlegenden und ist noch heute eine der wichtigsten Lebensadern der russischen Föderation. Albrecht Reinhardt berichtet in seinem zweiteiligen Film von der Reise mit der Transsib.

Im zweiten Teil der Reisereportage „Auf der Transsib“ wandelt Albrecht Reinhardt in China auf russischen Spuren. Denn die alte Transsib führte vor dem Ersten Weltkrieg über Harbin, ehemals ein russischer Eisenbahn-Knotenpunkt, über Dalian, wo russisches Militär gegen japanische Truppen kämpfte und verlor, bis nach Peking, wo die Verbotene Stadt zu besichtigen ist. Reinhardts Reisereportage lässt nicht nur die endlosen Weiten des Fernen Ostens passieren, sie erzählt auch von den zahllosen Begegnungen am Wege.

Mittwoch, 11. August

02.55-03.20 3sat

Slowenien Magazin

(Wh. vom Vortag)

17.15-18.00 3sat

mare TV - Reportage: Baltikum - Drei Länder am Meer

Das Baltikum hat eine jahrhundertealte Seefahrertradition. Bereits im Altertum waren die reichen Bernsteinstrände der Ostsee berühmt, und im Mittelalter beherrschte die mächtige Hanse das „Mare Balticum“. In Litauen, mitten in den Dünen der Kurischen Nehrung, patrouilliert eine Zolleinheit entlang der Grenze zum russischen Kaliningrad. Die Männer machen Jagd auf Zigarettenschmuggler und vertreiben Fischer aus litauischen Hoheitsgewässern. Ab und an werden auch Elche am illegalen Grenzübertritt gehindert. Auf der estnischen Mini-Insel Ruhnu leben die wenigen Einwohner seit 2006 sogar mit einem Bären - im Winter muss er übers Eis gekommen sein.

Anders als sein deutscher Artgenosse Bruno soll dieser aber nicht erlegt, sondern lebendig gefangen werden. An der sogenannten lettischen Riviera, in der Rigaer Bucht, liegt der traditionsreiche Badeort Jurmala. Die Jugendstilvillen in Holzbauweise werden mittlerweile für zweistellige Millionenbeträge verkauft, und aus der Konzertmuschel an der Kurpromenade klingen Sommerschlager. „Dorf der Kapitäne“ wird der kleine estnische Ort Käsmu am Finnischen Meerbusen genannt, mitten im Lahemaa-Nationalpark. Einst gab es dort eine Seefahrtschule, 62 Kapitäne lebten Ende des 19. Jahrhunderts an diesem geschichtsträchtigen Ort.

Die Reportage aus der Reihe „mare TV“ erzählt Meeres-Geschichten aus dem Baltikum mit den drei jungen Staaten Estland, Lettland und Litauen.

Donnerstag, 12. August

20.15-21.00 Phoenix

Als der Osten noch Heimat war (1/3): Pommern

Ein Film von Gerald Endres, Ute Bönnen, WDR/2009

Hinterpommern liegt jenseits der Oder an der Ostsee. Bis 1945 war es ein Land der Großgrundbesitzer, Gutshäuser und kleinen Marktstädte, der Herren und der Knechte. Die Pommern galten in Preußen als besonders gehorsame und tapfere Soldaten. Die Dokumentation erzählt von einem Land, das sich damals gegen die neue Zeit stemmte und schließlich von den historischen Ereignissen hinweggefegt wurde.

21.00-21.45 Phoenix

Als der Osten noch Heimat war (2/3): Schlesien

Ein Film von Hans-Dieter Rutsch, WDR/2009

Schlesien, das seit Jahrhunderten nacheinander von Polen, Böhmen, Habsburgern und Preußen beherrschte Gebiet, hatte nach dem Ersten Weltkrieg eine besonders bewegte Geschichte. Der neu gegründete Staat Polen erhob Ansprüche vor allem auf das oberschlesische Industriegebiet. Wie diese Situation das Leben und den Alltag geprägt hat, davon erzählt diese Dokumentation anhand sehr persönlicher Erinnerungen von Deutschen und Polen.

21.45-22.20 Phoenix

Als der Osten noch Heimat war (3/3): Westpreußen

Ein Film von Ulla Lachauer, WDR/2009

Große Teile des heutigen Westpolen waren in der Vergangenheit deutsche Regionen: Pommern und Schlesien gehörten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zum Deutschen Reich, Westpreußen wurde nach dem Ersten Weltkrieg polnisch, behielt aber eine deutsche Minderheit. Als 1945/1946 durch Flucht und Vertreibung und die Beschlüsse der Potsdamer Konferenz diese deutschen und ehemals deutschen Ostgebiete verloren gingen, endete eine lange Geschichte von Siedlung und Zusammenleben.

22.30-23.00 Phoenix

Taxi nach Königsberg - Fahrt in die verlorene Heimat

Ein Film von Christian Gramstadt, SWR/2009

Hans Wiegner ist Taxifahrer und Spezialist für ausgedehnte Touren. Christa Pfeiler will nicht mit Bus, Bahn oder Flugzeug auf große Fahrt gehen, sondern auf viel bequemere Weise in die alte Heimat reisen: per Taxi und mit eigenem Chauffeur.

Freitag, 13. August

16.20-16.30 3sat

Der Riese und die Rose - Geschichten aus Estland und Lettland

Ein Film von Peter M. Kruchten

Vor langer Zeit, sagt man, habe sich südlich von Vöru ein Riese zur Ruhe gebettet. Die Erde, die er zu einem Kopfkissen aufgehäuft hat, ist heute nach einer Legende der Suur Munamägi, der höchste Berg des Baltikums. Der Suur Munamägi ist der Ausgangspunkt einer Reise durch das estnisch-lettische Grenzgebiet: Von der alten Ordensburg Frowenborch geht es in die estnische Universitätsstadt Tartu. Auf lettischer Seite führt der Weg durch den Gauja-Nationalpark, zur Burg von Turaida und nach Cesis.

00.00-00.45 Phoenix

Königin der Flüsse - Auf der Weichsel quer durch Polen

Ein Film von Ulrich Adrian, PHOENIX/2010

Von den beiden Quellen im Süden Polens bis zur Mündung im Delta an der Ostsee sind es genau 1047 Kilometer - eine weite Reise für die Weichsel. Der Fluss trennt das Land von Süden nach Norden ziemlich genau in der Mitte. Für die Polen ist die Weichsel die „Königin unter den Flüssen“.

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