Unterstützung der interreligiösen Jugendarbeit in Duschanbe

Projektbeschreibung

Die römisch-katholische Missio sui iuris Tadschikistan wurde am 29. September 1997 von Papst Johannes Paul II. errichtet und aus dem Verwaltungsgebiet der damaligen Apostolischen Administratur von Kasachstan herausgelöst. Mit der seelsorgerischen Betreuung wurde die Patres des argentinischen Missionsordens „Verbum Incarnatum“ beauftragt. Außerdem sind drei argentinische Ordensschwestern von „Verbum incarnatum“ in Duschanbe tätig, die sich neben der pastoralen Tätigkeit in der Katechese und Glaubensbildung auch im Bereich der allgemeinen Jugendarbeit vor Ort sehr stark engagieren.

Seit 2006 organisieren täglich ein freizeitpädagogisches Angebot für russische und tadschikische Mädchen im Alter von 5 bis 14 Jahren. Neben Computer- und Sprachkursen sowie einer Hausaufgabenbetreuung finden dort Tanz-, Musik- und Handarbeitenkurse für die Mädchen statt. Täglich kommen durchschnittlich 20 Mädchen zu den Kursen. Dabei handelt es sich um christliche und muslimische Mädchen.

Um dieses interkulturelle und interreligiöse Bildungs- und Freizeitangebot auch in den kommenden drei Jahren fortsetzen zu können, bitten der Provinzial P. Juan Carlos Sack und die Schwestern Renovabis um eine weitere finanzielle Unterstützung.

Projektbewertung

Die Mädchenarbeit der Verbistinnen im Armenviertel von Duschanbe ist ein wichtiger Beitrag zur Armutsbekämpfung, weil sie es Mädchen ermöglicht, sich in ihrer Freizeit sowohl schulisch als auch musisch-kulturell fortzubilden. Dabei richtet sich das Bildungs- und Freizeitangebot sowohl an christliche als auch muslimische Mädchen und trägt so zur interkulturellen und interreligiösen Verständigung bei. Im Sinne einer degressiven Förderung wird der Förderbetrag in den kommenden drei Jahren jedes Jahr kontinuierlich verringert und der Eigenanteil des Projektpartners entsprechend erhöht. Renovabis stellt für diesen Zeitraum ingesamt 8.000 EUR zur Verfügung.

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