Der Weg der Wolke

Dienstag, 22. März 2011

Sechs Reportagen aus Mittel- und Osteuropa anlässlich des 25. Jahrestags von Tschernobyl

BERLIN/FREISING, 22. März 2011. – Die atomare Krise in Japan verleiht dem bevorstehenden Jahrestag zum Reaktorunfall von Tschernobyl traurige Aktualität. In sechs Reportagen beschreiben n-ost Korrespondenten die gesellschaftlichen Folgen der Katastrophe vom 26. April 1986.

Tschernobyl ging quer durch Europa in das kollektive Gedächtnis der Gesellschaften ein: n-ost Korrespondentinnen aus Belarus, der Slowakei und der ehemaligen DDR erinnern sich, wie sie von dem Super-GAU erfahren haben. Auch eine zweite Reportage thematisiert das Grenzüberschreitende der atomaren Katastrophe: Tschernobyl liegt in der Ukraine, den meisten Atomdreck aber hat Belarus abbekommen. Wie wird das Ereignis zwischen beiden Ländern heute wahrgenommen und verarbeitet?

Weitere Themen der Reportagen sind die unendliche Geschichte von Bau und Instandhaltung des Sarkophags um die Reaktorruine, ein Busunternehmen, das Touristen durch das verstrahlte Gebiet führt, und ein Krankenhaus in Kiew, das sich um Spätfolgen der Katastrophe von Tschernobyl kümmert. Was lösen die Bilder aus Japan bei den portraitierten Menschen, Ingenieuren, Ärzten, Patienten aus?

„Der Blick in diese Länder heute zeigt, wie unspektakulär, brutal und nachhaltig ein atomarer GAU eine Gesellschaft krank macht“, so Hanno Gundert, Geschäftsführer von n-ost „Hoffen wir, dass das nicht der Blick in die Zukunft der Region um Fukushima ist.“

„Gerade in der Zusammenschau der Texte wird deutlich, dass Ost und West in Europa in gemeinsamer Verantwortung stehen. Der Weg der Todeswolke kannte keine staatlichen Grenzen“, so Renovabis-Geschäftsführer Burkhard Haneke.

Die von Renovabis und n-ost gemeinsam produzierte Artikelreihe startet am Mittwoch, 23. März 2011, mit einer Reportage über die Renaissance der Atomenergie in Osteuropa am Beispiel des Kernkraftwerks Temelin in Tschechien.

Alle Artikel werden über den n-ost-Artikeldienst mit exklusivem Bildmaterial versendet. Außerdem erscheinen sie online unter www.renovabis.de.

Eine zweite Artikelreihe von Ende Mai bis September 2011 rückt die gesellschaftspolitischen Auswirkungen von Umweltfragen in den Fokus. Hintergrund beider Reihen ist das Renovabis Jahresmotto 2011 „Gottes Schöpfung – uns anvertraut. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“.

Ansprechpartner:

Tamina Kutscher
Telefon: 030/259 32 83-22, Fax: -24
E-Mail: artikeldienst@n-ost.org

Burkhard Haneke
Telefon 08161/5309-17, Fax: -44
E-Mail: ha@renovabis.de