Renovierung des Pfarrzentrums in Narva
- Land: Estland
- Förderbereich: Kirchlich-pastorale Aufgaben
Projektbeschreibung
Feier der Heiligen Messe in der nun renovierten KapelleNarva, die drittgrößte Stadt Estlands und wichtige Industriestadt, ist das Zentrum der großen russischen Minderheit im Lande. 95 % der Einwohner Narvas sind daher überwiegend orthodox. Eine eigene katholische Kirche wurde erst im Jahr 1907 erbaut, 1943 aber zerstört. Nach der Unabhängigkeit von der ehemaligen Sowjetunion versuchte man, an die Tradition der katholischen Kirche in Narva anzuknüpfen. Seit einigen Jahren kümmern sich ein aus Polen stammender Priester sowie eine kleine Kommunität von Franziskanerinnen um die Pastoral. Die Schwestern betreuen zusammen mit der Caritas Estland auch marginalisierte Menschen, z. B. sozial Schwache, Alkoholiker und HIV-Infizierte. Die meisten der Aktivitäten finden im integrierten Kirchen-Pfarrei-Gebäude statt. Das Gebäude, in dem Kirche, Pfarrhaus, Pastoralzentrum und das Kloster untergebracht sind, muss seit einigen Jahren dringend renoviert werden. Hierfür hat Bischof Jourdan als Apostolischer Administrator um Hilfe gebeten.
Projektbewertung
Für die kleine und arme Gemeinde ist die Renovierung des Gebäudes wichtig, damit dort auch zukünftig Gottesdienste gefeiert werden können und die Gläubigen ein Zentrum der Begegnung haben
- Projektträger: Rooma-Katoliku Kiriku Apostellik Administratuur; Bischof Philippe Jourdan
- Fördersumme: 35.000 EUR
- Bewilligungsjahr: 2010
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