Mutmachendes Signal
Dienstag, 27. Mai 2008
Renovabis gratuliert Erzbischof Zollitsch: Ehrendoktorwürde der Wyszyński-Universität in Warschau ist Ausdruck guter Beziehungen
FREISING. Als ein mutmachendes Signal für das Miteinander von Polen und Deutschen hat Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität in Warschau an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, gewertet. Diese Geste unterstreiche eindrucksvoll die guten Beziehungen, wie sie seit langem zwischen der katholischen Kirche in Polen und in der Bundesrepublik bestehen, betonte Demuth am Dienstag (27. Mai) in Freising. Auf eben dieser Basis gegenseitigen Vertrauens ruhe wesentlich das Engagement von Renovabis in Polen. „Mit Ihrer Ehrung fühlt sich auch Renovabis in seiner Arbeit bestärkt und gleichzeitig verpflichtet, sein bisher erfolgreiches Wirken in Polen fortzusetzen“, so Demuth in einem Glückwunschschreiben an Erzbischof Zollitsch.
Allein im Jahr 2007 unterstützte das katholische Osteuropa-Hilfswerk in Polen 71 Projekte und stellte dafür mehr als 2,5 Millionen Euro bereit. Zu den zentralen Anliegen von Renovabis gehört es dabei, den Dialog zwischen Polen und Deutschen zu fördern. Außerdem arbeitet Renovabis mit polnischen Partnern bei Maßnahmen in anderen osteuropäischen Ländern zusammen. – Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch erhält morgen, Mittwoch (28. Mai), die Ehrendoktorwürde in Warschau. Damit würdigt die Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität der polnischen Hauptstadt die Verdienste des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz um die Versöhnung zwischen den Menschen in Polen und Deutschland sowie seinen langjährigen Einsatz als Brückenbauer zwischen beiden Ländern.
Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Das katholische Hilfswerk wurde im März 1993 von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gegründet und hat seine Geschäftsstelle in Freising bei München. Renovabis unterstützt seine Partner bei der kirchlich-pastoralen, sozial-caritativen und zivilgesellschaftlichen Erneuerung in den ehemals kommunistischen Ländern des Ostens. In den 15 Jahren seines Bestehens half Renovabis in mittlerweile 29 Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas bei der Verwirklichung von rund 15.000 Projekten mit einem Gesamtvolumen von mehr als 420 Millionen Euro.
