Stein ins Rollen gebracht

Donnerstag, 14. Februar 2008

Aktion Renovabis gratuliert Friedrich Kronenberg zum 75. Geburtstag

FREISING. Die Aktion Renovabis hat Friedrich Kronenberg, einem ihrer „Gründerväter“, zu seinem 75. Geburtstag am 16. Februar gratuliert. Dabei würdigte Renovabis-Geschäftsführer Gerhard Albert am Donnerstag (14. Februar) in Freising die Verdienste des promovierten Volkswirts und früheren CDU-Bundestagsabgeordneten für das katholische Osteuropa-Hilfswerk. Kronenberg sei in seiner damaligen Funktion als Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) derjenige gewesen, der 1992 den Stein für eine „Aktion partnerschaftlicher Solidarität der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa“ ins Rollen gebracht habe, betonte Albert. Mit seiner Idee, dass die deutschen Katholiken nach dem Ende der totalitären kommunistischen Systeme Christen und alle Menschen guten Willens in Mittel- und Osteuropa bei der Erneuerung von Kirche und Gesellschaft unterstützen sollten, habe Kronenberg seinerzeit eine breite Diskussion im kirchlichen Raum angestoßen. Diese führte schließlich zur Gründung von Renovabis durch die deutschen Bischöfe.

Großer persönlicher Einsatz

Albert verwies auf den „großen persönlichen Einsatz“ von Kronenberg für die Entwicklung der Aktion Renovabis. Über viele Jahre hinweg engagierte er sich dort in verschiedenen Funktionen: So gehörte Kronenberg zunächst dem Renovabis-Vorstand an und war mehrere Jahre lang dessen Vorsitzender. Seit 2003 bis heute leitet Kronenberg den Renovabis-Verwaltungsrat. „Renovabis profitiert von seiner großen Erfahrung und seinem Wissen“, sagte Albert. Vor allem Kronenbergs vorwärtsdrängende Art, sich nicht auf dem einmal Erreichten auszuruhen, sei für das Wirken von Renovabis ein steter Ansporn.