Glückwünsche aus Serbien
Dienstag, 12. Februar 2008
Belgrads Erzbischof gratuliert dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
BELGRAD/FREISING. Auch aus Serbien kommen Glückwünsche für den neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. So freute sich der römisch-katholische Erzbischof von Belgrad, Stanislav Hočevar, im Gespräch mit Renovabis am Dienstag (12. Februar) über die Wahl des Freiburger Erzbischofs Robert Zollitsch an die Spitze der Deutschen Bischofskonferenz. Diese werde künftig von einer Persönlichkeit geleitet, deren familiäre Wurzeln bis ins nordserbische Bački Gračać (Philippsdorf/Filipovo) zurückreichten, so Hočevar. Zollitsch war dort im heutigen Gebiet der Diözese Subotica am 9. August 1938 geboren worden. Hočevar ist dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz bereits mehrere Male begegnet, zuletzt im vergangenen Jahr in Belgrad. Dabei habe er Zollitsch als einen tiefgründigen Mann kennen und schätzen gelernt. Vor allem seine Präzision in theologischen Fragen und seine brüderliche Art hätten ihn sehr beeindruckt, betonte der Belgrader Erzbischof.
Hočevar: Wahl von Zollitsch ein „wichtiges Zeichen“
Hočevar bezeichnete die Wahl von Zollitsch als ein „wichtiges Zeichen“. Serbien mache gerade eine schwierige Phase durch, indem das Land nach seiner Identität suche. Mit dem Freiburger Erzbischof übernehme ein Mann den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz, der Serbien darin unterstützen könne, sich enger an Europa zu binden, unterstrich der Belgrader Erzbischof. Die katholischen Christen Serbiens würden für eine gute Zukunft des Landes beten und fühlten sich dabei mit Zollitsch verbunden. – Hočevar leitet auch die „Internationale Bischofskonferenz der heiligen Kyrill und Method“, welche die katholischen Bischöfe in Serbien, Mazedonien und Montenegro umfasst. Er ist seit Jahren Projektpartner von Renovabis. Seit 2001 stellte die Aktion für kirchliche und gesellschaftliche Aufgaben in Serbien über zwei Millionen Euro bereit.
