Renovabis nach Kräften gefördert
Montag, 28. Januar 2008
Osteuropa-Hilfswerk würdigt Kardinal Friedrich Wetter
FREISING. Renovabis hat die wichtige Rolle von Kardinal Friedrich Wetter für die Arbeit des katholischen Osteuropa-Hilfswerks gewürdigt. Als Erzbischof von München und Freising habe Wetter das Wirken von Renovabis „äußerst wohlwollend begleitet und stets nach Kräften gefördert“, sagte Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth am Montag (28. Januar) in Freising. Die Solidaritätsaktion sei Wetter außerdem zu großem Dank verpflichtet, betonte Demuth. So habe der Kardinal maßgeblich dafür gesorgt, dass Renovabis schon bald nach seiner Gründung die Geschäftsstelle im Bildungshaus der Erzdiözese auf dem Freisinger Domberg einrichten konnte. – Demuth äußerte sich aus Anlass des Abschieds von Wetter als Erzbischof von München und Freising.
Viermal eröffnete Wetter Internationalen Renovabis-Kongress
Demuth verwies darauf, dass Wetter in seiner Amtszeit insgesamt viermal den Internationalen Renovabis-Kongress in Freising eröffnet habe: 1997, 2000, 2003 und zuletzt 2007. Bei all diesen Gelegenheiten habe der Kardinal immer wieder seine Wertschätzung für die Arbeit von Renovabis zum Ausdruck gebracht, so Demuth.
Noch im vergangenen Jahr hatte Wetter in seiner Ansprache vor den über 300 Gästen aus 28 europäischen Ländern einen Bogen zu seiner Eröffnungsrede 1997 geschlagen. Dabei machte er deutlich, dass die Menschen in der östlichen Hälfte Europas weiterhin auf die Solidarität durch das westliche Europa angewiesen seien. Die Menschen hierzulande dürften die vielen, die ihre Hoffnung auf sie setzten und ihre Hilfe bräuchten, nicht enttäuschen, unterstrich der Kardinal.
