„Seit vielen Jahren eng verbunden“
Freitag, 30. November 2007
Renovabis gratuliert Bischof Reinhard Marx zu seiner Ernennung als Erzbischof von München und Freising
FREISING. Das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis hat dem Trierer Bischof Reinhard Marx zu seiner Ernennung zum Erzbischof von München und Freising gratuliert. Im Namen aller Renovabis-Mitarbeiter wünsche er dem neuen Leiter der Erzdiözese eine glückliche Hand und Gottes reichen Segen bei der Erfüllung seiner verantwortungsvollen Aufgabe, so Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth am Freitag (30. November) in Freising.
Mit Reinhard Marx, dem neuen Erzbischof von München und Freising, sei Renovabis seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden, betonte Demuth. So war Bischof Marx im Jahr 2005 Gast beim neunten Internationalen Renovabis-Kongress in Freising. Dort referierte er über die soziale Gerechtigkeit als Herausforderung an Kirche und Gesellschaft. Bereits zwei Jahre zuvor war Marx Gastgeber beim bundesweiten Abschluss der Renovabis-Pfingstaktion 2003 in Trier.
Überhaupt bestehen zwischen Renovabis und dem Bistum Trier enge Verbindungen: So wirkte einer der Renovabis-Gründerväter, Weihbischof Leo Schwarz, bis zu seiner Emeritierung im Bistum Trier. Außerdem befand sich nach Gründung von Renovabis im Jahr 1993 die erste Geschäftsstelle des Werks für kurze Zeit in Trier. Gemeinsamkeiten gibt es darüber hinaus durch verschiedene Funktionen von Bischof Marx: in seiner Eigenschaft als Präsident der Deutschen Kommission Justitia et Pax, der auch Renovabis angehört, als Mitglied der Deutsch-Polnischen Kontaktgruppe der Bischofskonferenzen beider Länder sowie als Vertreter der deutschen Bischöfe in der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft).
Ganz ungezwungen präsentierte sich Bischof Marx den Internet-Besuchern der Renovabis-Homepage schon vor zwei Jahren. Damals äußerte sich Marx im Renovabis-Fragebogen und bezeichnete den zweiten Korintherbrief, und hier vor allem Kapitel 3,17, als seinen persönlichen „Schlüsseltext“: „Der Herr aber ist der Geist, und wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit“. Dieser Vers ist auch sein Wahlspruch als Bischof. Den Lesern empfahl er, „als Christ hellwach zu sein und mit Herz und Verstand an den Umbrüchen in Europa teilzuhaben – mindestens im Gebet“. Das sei in diesen Zeiten wichtig.
Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Das katholische Hilfswerk wurde im März 1993 von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gegründet und hat seinen Sitz in Freising bei München. Renovabis unterstützt seine Partner bei der kirchlich-pastoralen, sozial-caritativen und zivilgesellschaftlichen Erneuerung in den früher kommunistischen Ländern des Ostens. In den letzten 14 Jahren half Renovabis in 28 Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas bei der Verwirklichung von über 14.500 Projekten mit einem Gesamtvolumen von fast 420 Millionen Euro.
