Zum Tod von Patriarch Teoctist I.
Mittwoch, 01. August 2007
Renovabis würdigt Wegbereiter der Ökumene in Rumänien
FREISING. Als „Wegbereiter der ökumenischen Annäherung“ hat Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, den am Montag verstorbenen Patriarchen Teoctist I. der rumänischen orthodoxen Kirche gewürdigt. In einer Beileidsadresse an den derzeit höchsten Würdenträger dieser drittgrößten Kirche der Weltorthodoxie, Metropolit Daniel (Ciobotea) von Iasi, würdigte Renovabis-Geschäftsführer Gerhard Albert die Verdienste des verstorbenen Patriarchen in Verbundenheit mit den trauernden orthodoxen Christen in Rumänien. Albert erinnerte auch an den Besuch von Papst Johannes Paul II., der 1999 von Patriarch Teoctist I. nach Rumänien eingeladen worden war; dies war der erste Besuch eines katholischen Kirchenoberhauptes in einem Land mit mehrheitlich orthodoxer Bevölkerung. Im Jahr 2002 folgte der Gegenbesuch Teoctist I. im Vatikan. Der Geist des ökumenischen Dialogs, den der Patriarch grundgelegt hat, schuf das gute Klima für die im rumänischen Sibiu/Hermannstadt Anfang September einberufene Dritte Europäische Ökumenische Versammlung ‑ ausdrücklich in einem osteuropäischen, orthodox geprägten Land.
Renovabis ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa. Das katholische Hilfswerk wurde im März 1993 von der Deutschen Bischofskonferenz auf Anregung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gegründet und hat seinen Sitz in Freising bei München. Renovabis unterstützt seine Partner bei der kirchlich-pastoralen, sozial-caritativen und zivilgesellschaftlichen Erneuerung in den früher kommunistischen Ländern des Ostens. In den letzten 14 Jahren half Renovabis in 28 Staaten Mittel-, Ost- und Südosteuropas bei der Verwirklichung von knapp 14.000 Projekten mit einem Gesamtvolumen von mehr als 380 Millionen Euro.
