„Kein Klotz am Bein“
Dienstag, 02. Januar 2007
Renovabis begrüßt die Erweiterung der EU um die beiden südosteuropäischen Staaten Bulgarien und Rumänien
FREISING. Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth hat sich positiv zur Erweiterung der Europäischen Union (EU) um die südosteuropäischen Länder Bulgarien und Rumänien geäußert. Der EU-Beitritt beider Staaten zu Jahresbeginn unterstreiche die Tatsache, dass Bulgarien und vor allem Rumänien historisch und kulturell zur europäischen Völkergemeinschaft gehörten, sagte Demuth am Dienstag (02. Januar) in Freising. „Nun vollendet sich eine jahrhundertealte Verbindung, die erst in jüngerer Zeit durch den Eisernen Vorhang und den Kalten Krieg abrupt gekappt wurde.“
Der Renovabis-Hauptgeschäftsführer zeigte sich fest davon überzeugt, dass die Zugehörigkeit von Bulgarien und Rumänien zur EU langfristig die politische und wirtschaftliche Entwicklung und damit die soziale Lage der Menschen in beiden Ländern positiv beeinflusse. „Weder Bulgarien noch Rumänien werden sich als Klotz am Bein der EU erweisen“, betonte Demuth. Der Ordensmann bezog sich bei dieser Einschätzung auf die Erfahrungen aus der jahrelangen Zusammenarbeit von Renovabis mit seinen Projektpartnern in beiden Ländern. Dort förderte die Solidaritätsaktion allein im vergangenen Jahr insgesamt 158 Projekte in einem Umfang von rund 2,2 Millionen Euro.
„Kroatien nicht vergessen“
Bei aller Zufriedenheit über den EU-Beitritt von Bulgarien und Rumänien lenkte Demuth auch den Blick auf Kroatien. „Wir dürfen dieses Land an der südöstlichen Grenze der EU nicht vergessen“, so der Renovabis-Hauptgeschäftsführer. Denn für Kroatien und seine Menschen bedeute eine baldige Aufnahme in die EU einen großen Schritt hin zum Frieden im Inneren und in der gesamten Region. – Kroatien steht einem EU-Beitritt am nächsten. Mit dem südosteuropäischen Land führt Brüssel entsprechende Verhandlungen.
Bereits Ende des vergangenen Jahres äußerte sich Gerhard Albert, Geschäftsführer für den Bereich Projektarbeit von Renovabis, in einem Gespräch mit dem Kölner domradio zum EU-Beitritt von Bulgarien und Rumänien. Der Wortlaut dieses Interviews steht Ihnen als MP3-Datei unter folgender Adresse zur Verfügung:
http://www.renovabis.de/download/interview_dralbert_20061220.mp3
