Solidarisch mit Aids-Kranken

Freitag, 14. Juli 2006

Aktion Renovabis steigert Engagement im Kampf gegen HIV-Neuinfektionen in Osteuropa

WÜRZBURG/FREISING. Im Kampf gegen die wachsende Zahl von Neuinfektionen mit dem HI-Virus in Mittel-, Ost- und Südosteuropa verstärkt Renovabis sein Engagement. Zusammen mit Caritas International finanziert die Solidaritätsaktion den Einsatz einer Fachberaterin im Missionsärztlichen Institut Würzburg. Die promovierte Soziologin Monika Rosenbaum wird in der Katholischen Fachstelle für Internationale Gesundheit künftig kirchliche Partner sowie zivilgesellschaftliche Organisationen in Sachen HIV- und Aidsarbeit beraten.

Mit seinen Partnern vor Ort unterstützt Renovabis HIV-infizierte Menschen und ihre Angehörigen. Das katholische Osteuropa-Hilfswerk fördert unter anderem Projekte in der häuslichen Krankenpflege und in der Drogenarbeit an Schulen und mit Jugendlichen in Rumänien, Russland, Tschechien und der Ukraine. In die Bewusstseinsbildung, Beratung und Schulung investierte die Solidaritätsaktion bislang mehr als 350.000 Euro. In Deutschland engagiert sich Renovabis im „Aktionsbündnis gegen Aids“, das morgen, Samstag, 15. Juli, zu seiner bundesweiten „Nacht der Solidarität“ aufruft.