„Beispielhafte Zeugen des Glaubens“
Dienstag, 16. Mai 2006
Bamberger Erzbischof Schick empfiehlt Renovabis-Pfingstnovene zum Gebet
BAMBERG/FREISING. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat die deutschen Katholiken ermuntert, die Pfingstnovene von Renovabis für die Menschen in Osteuropa mitzubeten. Gleichzeitig appellierte er an die Gläubigen, die Heiligen nicht zu vergessen. „Es wäre Undank gegenüber Gott und diesen beispielhaften Zeugen des Glaubens“, so Schick. Der Bamberger Erzbischof äußerte sich anlässlich der Präsentation der Pfingstnovene, die das katholische Osteuropa-Hilfswerk im Rahmen seiner diesjährigen Pfingstaktion herausgegeben hat. Das Gebetsheft trägt den Titel „Nicht vergessen. Glaubenszeugen im Osten Europas“ und stellt in den neun Tagen zwischen dem Feiertag Christi Himmelfahrt (25. Mai) und Pfingsten (4./5. Juni) osteuropäische Heilige in den Mittelpunkt.
Neben den Biographien etwa der Madonna von Stalingrad sowie der Heiligen Nikolaus und Basilius enthält die bebilderte und 66 Seiten starke Broschüre biblische Lesungen, Liedvorschläge und Fürbitten.
Mit ihrem Titel lehnt sich die Pfingstnovene an das Renovabis-Jahresmotto 2006 „Vergessen… im Osten Europas“ an. Das Hilfswerk lenkt damit den Blick auf die Verlierer der Umbrüche in den mittel- und osteuropäischen Ländern. Erzbischof Schick äußerte die Hoffnung, dass die Novene dazu beitrage, weder die Heiligen der Vergangenheit noch die heutigen Christen im Osten Europas zu vergessen: „Wir im Westen können durch die Novene mit unseren Schwestern und Brüdern im Osten eine starke Gebets- und Solidargemeinschaft bilden.“ –
Schick ist Vorsitzender des Aktionsausschusses von Renovabis. Auf seine Einladung hin schließt das Hilfswerk die Pfingstaktion im Erzbistum bundesweit ab. Höhepunkt ist am Pfingstsonntag, 4. Juni, um 9.30 Uhr ein Gottesdienst mit Schick und osteuropäischen Gästen im Kaiserdom.
Die Pfingstnovene kann in einer Auflage von je fünf Stück zu einem Preis von 2,60 Euro über den Vertriebspartner von Renovabis bestellt werden: MVG, Postfach 10 15 45, 52015 Aachen, Telefon 0180/5309111.
Der Begriff Novene leitet sich aus dem Lateinischen ab und meint das Gebet an neun aufeinanderfolgenden Tagen zu einem besonderen Anliegen. So beteten die Apostel im Zeitraum nach Christi Himmelfahrt bis zum Pfingstfest die erste Novene. Dabei baten sie gemeinsam um das Kommen des Heiligen Geistes.
