Ehrentitel für Renovabis
Montag, 04. Dezember 2006
Solidaritätsaktion erhält Auszeichnung „Freund der katholischen Schulen in Polen“ – Dank für materielle Hilfe
CZĘSTOCHOWA/FREISING. Mit dem Ehrentitel „Freund der Katholischen Schulen in Polen“ darf sich die Solidaritätsaktion Renovabis neuerdings schmücken. Die Auszeichnung in Form einer Tafel und Urkunde nahm Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth stellvertretend für das katholische Osteuropa-Hilfswerk am vergangenen Freitag (1. Dezember) beim 17. Nationalen Forum der Katholischen Schulen im polnischen Wallfahrtsort Częstochowa (Tschenstochau) entgegen. Mit dem Ehrentitel würdigt der Rat der Katholischen Schulen in Polen die materielle und ideelle Hilfe von Renovabis bei dem Ziel, das katholische Schulwesen in Polen „wiederaufleben“ zu lassen, wie es im Urkundentext heißt.
Dank der Spenden deutscher Katholiken sowie mit Geldern aus öffentlicher Hand förderte Renovabis in den Jahren 2003 bis 2005 allein 240 katholische Schulen in Polen mit 1.350.000 Euro. Für das laufende Jahr 2006 und das Jahr 2007 ist ein Betrag in Höhe von insgesamt 650.000 Euro bewilligt. Das Geld kommt der Ausstattung der Schulen und der Fortbildung von Lehrern zugute.
„Freigebiges Geschenk“
In seiner Ansprache vor gut 1.000 Rektoren, Lehrern und Verwaltungsangestellten in Częstochowa sprach der Ratsvorsitzende, Pfarrer Sylwester Jez, bei der Verleihung von einem „freigebigen“ Geschenk durch Renovabis. Im Gegenzug fühle sich die polnische Seite verpflichtet, mit den „Schwestern und Brüdern aus Deutschland“ zu teilen, was Jez als den „eigenen Reichtum“ bezeichnete. Letzterer verdanke sich dem Glaubensweg, der in seiner polnischen Heimat „so schwer geprüft“ worden sei, betonte der Geistliche.
Pater Demuth wiederum äußerte sich anerkennend über das Engagement der katholischen Erzieherinnen und Erzieher. Dabei hob er deren Vorbildfunktion hervor. Sie würden den jungen Menschen zeigen, dass es sich lohne, christlich zu leben und sich öffentlich dazu zu bekennen. Demuth machte auch deutlich, dass polnische Jugendliche oft unter großen Entbehrungen die Qualifikationen und Kompetenzen zu erwerben suchten, die man heute als junger Europäer benötige. Auf diesem Hintergrund sei Renovabis besonders stolz, dass man Polens katholische Erzieher dabei unterstützen dürfe, in die gemeinsame Zukunft Europas zu investieren.
