Ermutigung und Zuspruch
Mittwoch, 13. September 2006
Renovabis freut sich über den Besuch von Papst Benedikt XVI. auf dem Freisinger Domberg
FREISING. Mit großer Freude blickt Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth dem morgigen Besuch von Papst Benedikt XVI. auf dem Freisinger Domberg entgegen. Persönlich erwarte er sich Ermutigung im Glauben und darüber hinaus Zuspruch für die Arbeit von Renovabis, sagte Demuth in Freising.
Wie schon Papst Johannes Paul II. schätze auch dessen Nachfolger Benedikt XVI. das Wirken von Renovabis, betonte Demuth. So habe der Papst gerade erst in seiner Predigt beim Gottesdienst in München-Riem vom Dank der baltischen Bischöfe für die Hilfe der deutschen Katholiken beim Wiederaufbau ihrer Kirchen berichtet. Gleichzeitig habe Benedikt XVI. aber auch deutlich gemacht, dass „das Soziale und das Evangelium nicht zu trennen“ seien. Genau diesen Grundsatz beherzige die Solidaritätsaktion Renovabis in ihrer Arbeit mit den Projektpartnern in Mittel-, Ost- und Südosteuropa seit ihrer Gründung im Jahr 1993.
Geschäftsstelle heute dort, wo der Papst als Dozent wohnte
Demuth verwies auf die symbolische Bedeutung des Dombergs für das aktuelle Engagement von Renovabis: So seien von diesem Ort aus schon vor rund tausend Jahren unter dem damaligen Freisinger Bischof Abraham Beziehungen bis ins heutige Slowenien gepflegt worden.
Außerdem habe Renovabis seit 13 Jahren seine Geschäftsstelle im Kardinal-Döpfner-Haus – also dort, wo der Papst einige Zeit als Theologiestudent wohnte. Im früheren fürstbischöflichen Schloss und heutigen Bildungs-zentrum der Erzdiözese München und Freising bewohnte Joseph Ratzinger später als Dozent das so genannte „Eckher“-Zimmer im Altbau mit Blick auf den Dom. Dieser Raum liegt heute genau neben dem Büro des Renovabis-Hauptgeschäftsführers. Ferner nutzte Joseph Ratzinger die Bibliothek im „Veit-Adam-Saal“ und hielt später als Professor seine ersten Vorlesungen im Kapitelsaal. Bei einem historisch so bedeutsamen Ort wie dem Domberg, unterstrich Demuth, könne man mit Blick auf die Arbeit von Renovabis also bewusst auch von einer Art Verpflichtung sprechen. Dabei stehe aktuell das Wohl der benachteiligten Menschen in den Ländern Mittel- und Osteuropas im Vordergrund.
