Tigerstaaten an der Ostsee
Dienstag, 21. März 2006
Zeitschrift „Ost-West“ mit Länderschwerpunkt baltische Staaten
FREISING. Auf dem Schachbrett der europäischen Mächte spielten die Völker des Baltikums jahrhundertelang nur die Rolle des Bauern. Deutsche, Dänen, Schweden, Polen und Russen haben der Region am Nordostrand der Ostsee ihren Stempel aufgedrückt. Mehr als einmal waren die einheimischen Völker der Litauer, Letten und Esten in Gefahr, völlig aufgesogen zu werden und damit von der historischen Bühne ganz zu verschwinden.
Die Zeitschrift „Ost-West. Europäische Perspektiven“ widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe den drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland. Unter dem Titel „Aufbruch an der Ostsee“ werfen die Autoren einen Blick auf Geschichte, Geographie sowie politische und wirtschaftliche Entwicklungen der so genannten Tigerstaaten an der Ostsee. In ihren Beiträgen verfolgen sie aus unterschiedlicher Perspektive den Weg der baltischen Staaten in die Nato und EU, beleuchten den Umgang von Esten und Letten mit der russischen Minderheit im Land und berichten über das religiöse Leben am Beispiel Litauens und Estlands. Ein Porträt des bedeutenden estnischen Komponisten Arvo Pärt sowie aktuelle Länderinformationen zu den baltischen Staaten runden das Heft ab.
Die Zeitschrift „Ost-West“ wird gemeinsam von der Solidaritätsaktion Renovabis und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) herausgegeben. Sie kostet als Einzelexemplar 6,15 Euro und kann bei Renovabis in Freising auch unter E-mail: owep@renovabis.de angefordert werden.
