Renovabis dankt katholischen Soldaten für Projekthilfe

Mittwoch, 08. Februar 2006

Osteuropa-Hilfswerk erhielt insgesamt 315.000 Euro an Spenden

FREISING/BERLIN. Für „wertvolle und großzügige“ Unterstützung seiner Projekte hat das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis der Katholischen Militärseelsorge in der deutschen Bundeswehr gedankt. Am Rande des Festakts zum 50-jährigen Bestehen der Katholischen Militärseelsorge in Berlin verwies Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth auf die Summe von rund 315.000 Euro, die das Katholische Militärbischofsamt, die Zentrale Versammlung der Katholischen Soldaten und die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) dem Hilfswerk seit seinem Bestehen 1993 insgesamt gespendet haben. Mit diesem Geld hätten die katholischen Soldatinnen und Soldaten über Renovabis und seine Partner vor Ort in vielen Notsituationen, aber auch bei wichtigen sozialen und pastoralen Projekten in Mittel- und Osteuropa helfen können, betonte Demuth:„Dadurch haben die Soldaten viel zur Entspannung in den Krisenregionen Südosteuropas beigetragen und dafür gesorgt, dass die Wunden des Kriegs schneller heilen“.

So unterstützen die Soldaten etwa seit Jahren ein Hilfs-Programm für jugendliche Landminenopfer im Kosovo. Desweiteren spendeten sie für den Aufbau eines Waisenhauses im slowakischen Nitra und für ein Kinderferiendorf in Jabloniza in der Ukraine. Demuth würdigte die jahrelange Zusammenarbeit von Renovabis und Katholischer Militärseelsorge und dankte stellvertretend Militärgeneralvikar Prälat Walter Wakenhut.