Renovabis hofft auf Entspannung in Bosnien

Dienstag, 31. Januar 2006

Geschäftsführer Dr. Albert: Wir setzen auf die große politische Erfahrung von Schwarz-Schilling

FREISING. Mit dem Amtsantritt von Christian Schwarz-Schilling als Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina hofft auch das Osteuropa-Hilfswerk Renovabis auf eine spürbare Entspannung in der Balkanregion. „Wir wünschen Schwarz-Schilling, dass er in den bestehenden Konflikten ein guter Vermittler sein wird und Auswege finden hilft“, sagte Dr. Gerhard Albert, Geschäftsführer bei Renovabis, am Dienstag in Freising. Schwarz-Schillings große politische Erfahrung, die von allen Seiten anerkannt werde, gebe zu dieser Hoffnung berechtigten Anlass, betonte Dr. Albert. Der frühere Bundes-Postminister Schwarz-Schilling war bereits von 1995 bis 2004 Streitschlichter in Bosnien.

Er hoffe, so Dr. Albert weiter, dass es Schwarz-Schilling gelingen möge, das Vertrauen der Menschen dort in die Demokratie wieder herzustellen und die Ordnung des Staates in einer gerechten sowie tragfähigen Weise weiter zu entwickeln.

Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, fördert in Bosnien und Herzegowina derzeit 55 Projekte im sozialen und pastoralen sowie im Bildungs-Bereich, darunter auch die multi-ethnischen „Schulen für Europa“ in den Diözesen Sarajevo und Banja Luka. 2005 stellte das Osteuropahilfswerk dafür 2,2 Millionen Euro zur Verfügung.