Christen, Juden und Muslime beten gemeinsam für die Zukunft Europas
Montag, 12. September 2005
Renovabis unterstützt Internationalen Kongress zu „Europa des Dialogs“ in Gnesen
GNESEN/FREISING. Beim VI. Internationalen Gnesener Kongress wird am Samstag, 17. September erstmalig in Polen ein gemeinsames Gebet von katholischen und evangelischen Christen, Juden und Muslimen stattfinden.
Damit leistet der Kongress, der unter dem Thema „Europa des Dialogs“ steht, einen bedeutenden Beitrag zur Verständigung zwischen den Religionen. Zu dem Kongress lädt – unterstützt von der Solidaritätsaktion Renovabis – das Netzwerk von polnischen Laienorganisationen St. Adalbert Forum ein. Erwartet werden über 800 Teilnehmer aus 15 ost- und westeuropäischen Ländern, die sich in hochrangig besetzten Podien und Diskussionsrunden mit Formen und Perspektiven des politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Dialogs in Europa auseinandersetzen.
Von den EU-Kommissaren Ján Figel und Danuta Hübner über Altbundeskanzler Helmut Kohl, den ehemaligen polnischen Ministerpräsidenten Jerzy Buzek, Jaroslaw Pietras, polnischer Außenminister; Kardinal Józef Glemp, Primas von Polen; Kardinal Walter Kasper und Bischof Wolfgang Huber reicht die Liste der Referenten bei dem Internationalen Kongress „Europa des Dialogs“ vom 16. bis 18. September in Gnesen.
Am Abschlusstag moderiert der Hauptgeschäftsführer von Renovabis, Pater Dietger Demuth CSsR, eine interreligiöse Debatte zum Thema „Juden in Europa“. Weitere Informationen unter: www.euroforum.pl
