Renovabis entsetzt über gewaltsamen Tod eines europäischen Brückenbauers
Mittwoch, 17. August 2005
Freising / Köln (tho). Dass Frère Roger Schutz am Dienstagabend in Taizé einem Attentat zum Opfer gefallen ist, erfüllt Renovabis, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa „mit Entsetzen, vor allem aber mit großer Trauer“.
Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth C.Ss.R. erinnerte - beeindruckt von der schrecklichen Nachricht aus dem geistlichen Zentrum in Burgund - an Frère Rogers große Bedeutung für die Versöhnung und das Zusammenwachsen Europas. Der Gründer und Prior der ökumenischen Gemeinschaft habe zuerst in Polen, wie auch in weiteren mittel- und osteuropäischen Ländern, bei den großen Taizé-Treffen bereits vor dem Fall des Eisernen Vorhangs viel begeisterten Anklang gefunden.
Inzwischen engagieren sich im Geiste dieses großen europäischen Brückenbauers junge Leute in den meisten Ländern Mittel- und Osteuropas. „Frère Roger hat die Jugend der Welt angesteckt, mit großer Freude die Botschaft des Evangeliums authentisch zu vertreten. Die Gelegenheit dies in Taizé erleben zu können, ist seit Generationen für Christen ganz wichtig“, sagte Pater Demuth heute beim Weltjugendtag in Köln. Und: „Roger Schutz hat mit seiner Taizé-Idee Völker und Konfessionen zu einem christlichen Netz verbunden.“
