Jugendevent, Foren zu AIDS und Frauenhandel

Dienstag, 02. August 2005

Solidaritätsaktion Renovabis gestaltet Weltjugendtag in Köln mit

KÖLN/FREISING (lu). Mit zahlreichen Aktivitäten gestaltet die Solidaritätsaktion Renovabis den Weltjugendtag Mitte August in Köln mit. Zu diesem katholischen Megaevent mit Papst Benedikt XVI. wird fast eine Million Jugendlicher erwartet.

Für den Hauptgeschäftsführer von Renovabis, Pater Dietger Demuth CSsR, ist es selbstverständlich, dass sich Renovabis an dem Weltjugendtag in Köln inhaltlich und organisatorisch beteiligt und auch darüber hinaus Begegnungen zwischen deutschen und osteuropäischen Jugendlichen ermöglichen hilft. Gerade 2005 richtet das Osteuropa-Hilfswerk mit Sitz in Freising sein Hauptaugenmerk auf Nöte und Chancen junger Frauen und Männer in Osteuropa und ruft die Menschen in Deutschland zu tätiger Solidarität mit ihnen auf. Das Renovabis-Motto lautet: “Ich will Euch Zukunft und Hoffnung geben.“

„Bridging the world – Brücken spannen weltweit“, lautet der Titel eines Jugendevents, das von der katholischen Solidaritätsaktion Renovabis gemeinsam mit anderen katholischen Hilfswerken am Donnerstag, 18. August, nachmittags und abends im Rheinenergie-Stadion und parallel dazu im Mediapark während des Weltjugendtags in Köln organisiert wird. Musikbeiträge und Bühnengespräche werden dabei im Mittelpunkt stehen. Als „special guest“ nimmt für Renovabis Erzbischof Dr. Angelo Massafra aus dem nordalbanischen Shkodre am „weltweiten Brückenbau“ teil. Aus Albanien werden rund 150 Jugendliche beim Weltjugendtag erwartet. Angelo Massafra wird als Vertreter eines „armen Landes“ die Milleniumsziele nach der per Großbildprojektion eingespielten Ansprache von UNO-Generalsekretär Kofi Annan interpretieren. Außerdem wirkt Renovabis am Dienstag, 16. August, am Weltjugendtags-Workshop zu HIV/AIS mit.

Unter dem Titel „The scandal of trafficking in women – der Skandal des Frauenhandels“ lädt Renovabis am Mittwoch, 17. August, ab 19.30 Uhr im Jugendheim St. Johann Baptist und Petrus in Bonn ein. Als Gesprächspartner wirken dabei Bischof Anton Cosa aus Chisinau in Moldawien, Michaela Cermáková, die Caritasdirektorin von Leitmeritz in Tschechien, die Journalistin Inge Bell, Jana Zemanová, die Leiterin des Frauenhauses in Prag sowie die Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes, Inge Fischbach MdB, mit.