"Großer Förderer des Dialogs mit Osteuropa"

Mittwoch, 04. Mai 2005

Solidaritätsaktion Renovabis begrüßt die Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Lublin an Kardinal Meisner

FREISING/KÖLN (lu). Die Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Katholische Universität Lublin in Polen an Joachim Kardinal Meisner am kommenden Freitag, 6. Mai, begrüßt Renovabis sehr. Der Vorsitzende des Trägerkreises der Solidaritätsaktion Renovabis und Erzbischof von Köln hat sich nachdrücklich und nachhaltig für den Dialog zwischen West- und Osteuropa, u.a. zwischen Deutschen und Polen, eingesetzt und wirkt dabei als Wegweiser für ein zukünftiges Europa. Dies betont Pater Dietger Demuth CSsR , der Hauptgeschäftsführer von Renovabis.

Bereits unmittelbar nach der Wende habe sich der in Breslau gebürtige Joachim Meisner, der von 1980 bis 1989 die Diözese Berlin leitete und danach als Oberhirte in die Erzdiözese Köln wechselte, für den Aufbau des Hilfswerks Renovabis eingesetzt. Dem Vorsitzenden der für Mittel- und Osteuropa zuständigen Bischöflichen Unterkommission der Deutschen Bischofskonferenz liegt die geistig-geistliche und soziale Erneuerung der Gesellschaften in den ehemals sozialistischen Staaten besonders am Herzen, unterstreicht Pater Demuth. Als Vorsitzender des Trägerkreises von Renovabis zeichne Kardinal Meisner für die Vergabe von mehr als 340 Millionen Euro zugunsten von sozial-caritativen, pastoralen und zivilgesellschaftlichen Projekten in Mittel- und Osteuropa mitverantwortlich. „Mit Leib und Seele engagiert sich Kardinal Meisner für die Menschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“, so Renovabis.

1993 wurde Renovabis gegründet, die Geschäftsstelle wurde noch im Gründungsjahr von Trier nach Freising verlegt.