"Eine der letzten Grußbotschaften des jüngst verstorbenen Papstes Johannes Paul II. an die Deutschen"
Mittwoch, 04. Mai 2005
Kardinal Meisner würdigt die Renovabis-Pfingstnovene 2005
FREISING/KÖLN (lu). Joachim Kardinal Meisner und Hauptgeschäftsführer Pater Dietger Demuth CSsR haben in Köln die Pfingstnovene 2005 der Solidaritätsaktion Renovabis vorgestellt. Ausdrücklich würdigte der Kölner Erzbischof, dass die Grußbotschaft des jüngst verstorbenen Papstes Johannes Paul II. eine der letzten ist, die dieser für die Christen in Deutschland abfassen ließ. Darin hat Papst Johannes Paul II. ausdrücklich „allen gedankt, die diese Hilfsaktion (Renovabis) durch ihre Gaben, ihr Gebet und ihren Einsatz unterstützen.“ Und dem aus Polen stammenden Papst habe - ebenso wie heute seinem Nachfolger Papst Benedikt XVI. - die Jugend besonders am Herzen gelegen.
Gerade im Jahr 2005 richtet das Osteuropa-Hilfswerk den Blick auf den Alltag, die soziale Lage und den Glauben der jungen Menschen im Osten Europas. In Abwandlung zum Leitwort der Pfingstaktion 2005 „Ich will Euch Zukunft und Hoffnung geben. Solidarisch mit Jugendlichen im Osten Europas“ (Jeremia 29,11) lautet der Titel der Novene „Hoffnung und Zukunft ist Gott“.
Autor der Pfingstnovene 2005 ist der Seelsorgeamtsleiter der Erzdiözese Köln, Prälat Dr. Heiner Koch, der gegenwärtig zusätzlich als Generalsekretär des XX. Weltjugendtages die organisatorische Leitung für das Glaubensevent in Deutschland übernommen hat.
Mit der Pfingstaktion und der Pfingstnovene will Renovabis, so Pater Dietger Demuth, eine Art „Wegweiser“ sein zum Weltjugendtag 2005 und zugleich die Möglichkeit eröffnen, die im Osten Europas verbreitete Lebens- und Glaubensfreude im Sinne des „Austauschs der Gaben“ auf den Westen zu übertragen.
Die Renovabis-Pfingstnovene wird jährlich von rund 80.000 Einzelbestellern sowie deren Angehörigen und Freuden, darüber hinaus aber auch in Gemeinden im Osten Europas gebetet. Sie gilt als ein „geistig-geistliches Markenzeichen“ der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa – vergleichbar mit dem jeweiligen Hungertuch von Misereor.
Zu beziehen ist die Pfingstnovene, die neben dem Grußwort des verstorbenen Papstes Johannes Paul II. und dem Text von Prälat Dr. Heiner Koch zusätzlich Kommentare von Freiwilligen aus dem Weltjugendtagsbüro aus Mittel- und Osteuropa enthalten, über die MVG, Postfach 101545, 52015 Aachen, Tel. 01805309111.
