„Fürsprecherin für Christen in Russland“
Donnerstag, 24. März 2005
Renovabis-Chef P. Demuth verabschiedet Russlandreferentin Christine Dodt in den Ruhestand
FREISING/BERLIN (lu). Mit einem Dank für ihr Engagement zugunsten von Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, verabschiedete Renovabis-Chef Pater Dietger Demuth CssR heute Christine Dodt in den Ruhestand. Die Russland- und Ukrainereferentin des katholischen Osteuropa-Hilfswerks hatte im Gründungsjahr von Renovabis, 1993, auf dem Domberg in Freising ihre Arbeit aufgenommen.
In einer Grußbotschaft hatte der Vorsitzende der Russischen Bischofskonferenz, Bischof Joseph Werth SJ, die Verdienste der künftigen Ruheständlerin gewürdigt: „Mit ihrem persönlichen Interesse und Engagement waren Sie für uns zur Fürsprecherin geworden, die sich der effektiven Vermittlung von Solidarität deutscher Katholiken mit den Menschen in Osteuropa annahm.“ Demuth ergänzte, dass Christine Dodt ihre Erfahrung als Christin in der ehemaligen DDR mit in ihre Arbeit habe einbringen können.
Die heute 60-Jährige war in Stendal geboren worden und hatte nach dem Studium der Lebensmitteltechnologie mit ökonomischer Zusatzqualifikation in Dresden zunächst als Wissenschaftliche Mitarbeiterin, später als leitende Mitarbeiterin im Institut für Getreidewirtschaft, später als Referentin in der Treuhandanstalt gearbeitet.
In ihrem Ruhestand wird sie von Freising nach Berlin zurückkehren.
