"Donau als Symbol für Völkerverständigung"
Freitag, 04. Juni 2004
Osteuropa-Hilfswerk Renovabis beteiligt sich am Katholikentag in Ulm
FREISING (lu). Die katholische Solidaritätsaktion Renovabis beteiligt sich vom 16. bis 20. Juni am 95. Deutschen Katholikentag in Ulm.
Eine besondere Motivation zur Teilnahme ergibt sich für Renovabis aus der Lage der Stadt Ulm an der Donau. Für Pater Dietger Demuth CSsR, den Hauptgeschäftsführer von Renovabis, verbindet die Donau viele Völker Europas, schlingt gleichsam ein Band der Völkerverständigung von Westen nach Osten. Auch das Osteuropa-Hilfswerk der Katholiken in Deutschland wolle Brücken zwischen dem Westen und dem Osten bauen und so zum Bau eines neuen Europa nach Kräften beitragen, unterstrich der Redemptoristenpater. Darüber hinaus engagiert sich Renovabis, das auf Initiative des Zentralkomitees der deutschen Katholiken von der Deutschen Bischofskonferenz 1993 errichtet worden ist, deshalb bei dem Katholikentag in Ulm, weil dieser ein effektives Forum darstellt, um für die Anliegen der Menschen in Mittel- und Osteuropa zu werben und den Dialog zwischen Vertretern aus West- und Osteuropa zu fördern.
Konkret hat Renovabis die Federführung für das Podium „Europa wächst - zusammen“ am 19. Juni ab 14.30 Uhr im Edwin-Scharff-Haus in Neu-Ulm. An diesem werden die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Dr. Antje Vollmer, die Vorsitzende der Robert-Schumann-Stiftung, Roza Gräfin Thun und Franziskanerprovinzial Fra Mijo Dzolan aus Bosnien-Herzegowina teilnehmen. Auf dem Ulmer Münsterplatz gestaltet Renovabis gemeinsam mit den anderen Hilfswerken die „Eine-Welt-Bühne“. Das Osteuropa-Hilfswerk richtet gemeinsam mit dem Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm am 18. Juni ab 19 Uhr in der Schillerstraße 1 eine Veranstaltung aus zum Thema „Religionen in Südosteuropa heute - gelebte Ökumene“. Gesprächspartner werden dabei Bischof Klein von der evangelischen Kirche in Rumänien, Prof. Androni, der Bischofsvikar der orthodoxen Kirche Valcea, und Bischof Schönberger, der Oberhirte der römisch-katholischen Diözese Satu Mare sein.
Beim „Fest der Kontinente und Kulturen“ am Samstag, 19. Juni, präsentiert Renovabis die ungarische Speed-Folk-Band Transsylvanians sowie Gäste aus dem In- und Ausland, denen Renovabis besonders am Herzen liegen. Dazu gehören der Erzbischof von Bamberg, Prof. Ludwig Schick, ebenso wie Fra Mijo Dzolan, Salesianerpater Bruno Bauer vom Straßenkinder-Projekt in Moskau, Evita Koptschalitsch sowie Mitglieder eines russischen Kinder- und Jugendzirkus. Auf einer Aktionsfläche im Messegelände stellt Renovabis seine Arbeit zur Diskussion und lädt zur Begegnung ein.
Weitere Informationen zur Teilnahme von Renovabis am Katholikentag in Ulm über Claudia Gawrich, Tel. 08161/530972
