Geschichten, die man sonst nicht hört

Donnerstag, 29. April 2004

Renovabis initiiert Erzählabend über Lebenswege zwischen Ost und West

FREISING/MÜNCHEN. Geschichten über das Leben zwischen Ost und West stehen im Mittelpunkt eines Erzählabends den Renova-bis, die Solidaritätsaktion für Mittel-, Ost- und Südosteuropa im Rahmen der „Münchner Osteuropa Woche“ veranstaltet.

In lockerer Runde erzählen Menschen Geschichten, die man sonst so nicht hört: vom Leben über Ländergrenzen hinweg, von ungewöhnlichen Familien und von der Liebe für ihr Land, die sich auch im beruflichen Engagement niederschlägt. Zu Wort kommen Andrij Waskowycz, in München geborener Sohn ukrainischer Eltern, der in der Ukraine lebt und arbeitet, Aleš Pickar, Journalist aus Tschechien, der zwischen Deutschland und Tschechien pendelt und die Renovabis-Mitarbeiterin Tatjana Pascuttini, die über ihre interessante europäische Familiengeschichte berichtet.

Für die musikalische Umrahmung sorgt das Duo Flaccord. In ungewöhnlichen Klangfarben mit Querflöte und Akkordeon spielen Alessandra Warnke und Stefanie Schumacher Stücke osteuropäischer Komponisten.

Der Erzählabend ist Bestandteil der Münchner Osteuropa Woche. Zehn neue EU-Mitgliedsstaaten, davon acht aus Mittel- und Osteuropa, waren dem Initiator der Osteuropa Woche, dem Forschungsverbund Ost- und Südosteuropa (FOROST) Anlass genug, Neugier und Lust auf Osteuropa zu wecken. Unter dem Motto „Europa kommt - wir gehen hin“ laden vom 2. bis 9. Mai rund 150 Veranstaltungen dazu ein, Osteuropa in seiner ganzen Bandbreite kennenzulernen.

Die Veranstaltung findet statt am Europatag, dem 5. Mai 2004 im Münchner Presseclub (Marienplatz 22) und beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.