Flüchtlingshilfe „A ray of hope for destitute people“
- Land: Rumänien
- Förderbereich: Soziale Aufgaben
Projektbeschreibung
Der JRS (Jesuit Refugee Service, dt.: Flüchtlingsdienst der Jesuiten) hat sich in Bukarest der Flüchtlingsproblematik angenommen und kümmert sich besonders um diejenigen Flüchtlinge, die nur den Status der Duldung erlangt haben. Diese Menschen haben kein Recht auf staatliche Hilfe oder Unterkunft, dürfen aber auch nicht arbeiten – eine prekäre Situation. Der JRS bemüht sich, eine Änderung der politischen Regelungen zu erwirken.
Für dieses Projekt bat der JRS um finanzielle Hilfe, um den Flüchtlingen Unterstützung und Hilfe anbieten zu können. Zum einen ging es den Jesuiten um die Unterstützung einer Nachtunterkunft für 35 geduldete männliche Flüchtlinge – ihre einzige Möglichkeit, in einem Haus zu übernachten, sich zu duschen und auszuruhen. Der zweite Bestandteil des Projekts ist die soziale und rechtliche Beratung der Flüchtlinge, falls nötig auch ihre medizinische und psychologische Betreuung. Andere Aktivitäten wie Meditation, kulturelle Integrationsangebote, Computer- und Sprachkurse sowie sportliche Aktivitäten werden in Zukunft von Freiwilligen angeboten.
Projektbewertung
Die Jesuiten sind die einzigen, die sich um die geduldeten Flüchtlinge in ihrer aussichtslosen Lage mit einem umfassenden Angebot kümmern. Unterkunft im existierenden Gebäude, Mitarbeit der Freiwilligen und der Jesuiten sind als Eigenleistung des JRS zu werten. Der JRS versucht langfristig durch Freiwillige und durch weiteres Fundraising, die Kosten zu senken. Laufende Kosten können aber nicht vollständig selbst gedeckt werden, so dass es weiterhin notwendig ist, diese so wichtige Arbeit des JRS zu unterstützen, bis sich die rechtliche Situation der Flüchtlinge ändert.
- Projektträger: Serviciul Iezuitilor pentru Refugiati din Romania – Pedro Arrupe Centre
- Fördersumme: 50.000 EUR
- Bewilligungsjahr: 2007
- Projektlaufzeit: 2007–2008
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