Konvent für die Apostolischen Karmelitinnen in Jelgava

Projektbeschreibung

Die Diözese Jelgava in Lettland zählt 58 Pfarreien mit insgesamt 90.000 Katholiken. In der Diözese stehen für die Pastoralarbeit momentan 21 Diözesanpriester, drei Ordenspriester und 7 Ordensschwestern zur Verfügung. In Jelgava selbst, einer Stadt mit ca. 65.000 Einwohnern, gibt es bislang keine Schwesternkommunität. Deshalb hatte Bischof Justs Schwestern der Apostolischen Karmelitinnen nach Jelgava eingeladen, vor Ort in der Gemeindepastoral tätig zu werden. Um die bisher drei Schwestern unterbringen zu können, soll nun die ehemalige Kurie als Kloster adaptiert werden.

Der Begriff Kurie ist in diesem Fall etwas hochgegriffen, da es sich um einen Gebäudewürfel mit vier Zimmern handelt, in dem Bischof Justs vor dem Neubau der jetzigen Kurie unter ärmlichen und beengten Verhältnissen lebte. Nun ist ein Umbaugeplant: im Ergeschoss sollen eine kleine Kapelle mit Sakristei, ein Empfangsraum, ein Gästezimmer, ein Lagerraum, eine Küche und die Sanitäranlagen eingerichtet werden. Im ersten Stock werden sechs Zellen sowie ein Badezimmer entstehen. So könnten nach der Beendigung des Umbaus weitere Schwestern nach Jelgava kommen. Bischof Antons Justs, die drei Karmelitinnen und Projektreferent Martin Lenz von Renovabis vor dem umzubauenden Gebäude.Bischof Antons Justs, die drei Karmelitinnen und Projektreferent Martin Lenz von Renovabis vor dem umzubauenden Gebäude.

Projektbewertung

Der Antrag ist vernünftig geplant und der Klosterbau ist für die Pastoral in der Region von großer Bedeutung. Kinder-, Jugend- und Familienpastoral sind die Schwerpunkte der Arbeit der Schwestern.

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