Erneut Partner

Montag, 16. Februar 2009

Journalistenpreis Osteuropa 2009: Kirchliche Hilfswerke Renovabis und „Hoffnung für Osteuropa“ setzen gemeinsamen Wettbewerb for

FREISING. Die Solidaritätsaktionen Hoffnung für Osteuropa (HfO) und Renovabis geben auch 2009 ein Zeichen des ökumenischen Miteinanders. Gemeinsam verleihen sie in diesem Jahr wieder den „Journalistenpreis Osteuropa“. Damit zeichnen die Osteuropa-Hilfswerke der beiden großen christlichen Kirchen erneut Beiträge aus, die sich mit der sozialen Situation und den Lebensumständen der Menschen in Mittel- und Osteuropa befassen. Im vergangenen Jahr hatten die beiden Solidaritätsaktionen den Wettbewerb erstmals als Kooperationspartner ausgeschrieben, nachdem der Preis zuvor allein von HfO vergeben worden war. Die Ausschreibung richtet sich an Medienschaffende, die in einem Land Mittel-, Ost- oder Südosteuropas geboren sind und dort leben. Der Gewinner erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. Außerdem werden zwei Förderpreise in Höhe von je 1.000 Euro vergeben. Eine unabhängige Jury von Medienfachleuten entscheidet über die Vergabe. Die Auszeichnung wird am 30. September 2009 in Stuttgart im Rahmen einer Festveranstaltung überreicht. Bewerbungsfrist ist der 15. April 2009.

Wettbewerb greift politische Wende in Europa auf

Mit Blick auf den 20. Jahrestag der politischen Wende liegt 2009 der inhaltliche Akzent des Wettbewerbs auf den Auswirkungen der Nachwende-Prozesse. So werden die Teilnehmer im Ausschreibungstext aufgefordert, in ihren Beiträgen unter anderem darzustellen, was sich in den jeweiligen Gesellschaften im östlichen Teil Europas in dieser Zeit verändert hat. Damit ergänze der Wettbewerb „auf ideale Weise“ auch das Jahresthema von Renovabis, betonte Renovabis-Geschäftsführer Burkhard Haneke am Montag (16. Februar) in Freising. So steht das laufende Jahr 2009 für das Osteuropa-Hilfswerk ganz im Zeichen der „epochalen Wende“ vor 20 Jahren. An diesen „Aufbruch zur Freiheit“ wolle Renovabis erinnern. „Gleichzeitig möchten wir aber auch die Schattenseiten der Entwicklungen in den osteuropäischen Transformationsländern aufzeigen“, machte Haneke deutlich.

Nähere Informationen zum Wettbewerb entnehmen Sie bitte dem Ausschreibungstext. Rückfragen beantworten Ihnen gern: Rainer Lang, Pressereferent, Hoffnung für Osteuropa (HfO), Telefon: 0711/2159 147, und Jürgen-August Schreiber, Pressereferent, Renovabis, Telefon 08161/5309-14.