Qualifizierung von Ehrenamtlichen für die Beratung von Suchtkranken und Menschen mit HIV/Aids

Projektbeschreibung

Mit der wachsenden Zahl von Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, steigt auch der Bedarf an konkreter Hilfe und psychologisch- sozialer Betreuung. Allerdings fehlt es bislang auch in den Pfarrgemeinden sowohl an der notwendigen Akzeptanz von infizierten und erkrankten Menschen als auch an Erfahrungen, wie man diese Menschen und ihre Familienangehörigen pastoral betreut. Die römisch-katholische Caritas Spes hat sich vorgenommen, ehrenamtliche, auf Pfarreiebene tätige Personen im Bereich HIV/Aids und in der Suchtberatung zu qualifizieren. Bei den betreffenden Personen handelt es sich sowohl um engagierte Laien als auch um Ordensfrauen und Priester. Ziel des Projekts ist es, durch den Aufbau eines Netzwerks von Beratern und durch öffentliche Aufklärung in Kirche und Gesellschaft die Voraussetzungen für eine qualifizierte ehrenamtliche Beratungsarbeit zu schaffen und die gesellschaftliche Integration der Suchtabhängigen und HIV-Infizierten zu fördern.

Nach der Teilnahme an acht Seminaren wurde den künftigen Beratern und Beraterinnen ein Zertifikat verliehen.

Projektbewertung

Das Projekt dient zum einen der Förderung des ehrenamtlichen Engagements auf Pfarreiebene und trägt zum anderen dazu bei, die ukrainische Öffentlichkeit für die Nöte und Probleme von Menschen mit HIV/Aids und von Suchtkranken zu sensibilisieren. Da die Caritas Spes über ein Qualifizierungskonzept für den Ausbau der weiteren Beratungsarbeit verfügt, ist bei diesem Projekt insbesondere die Nachhaltigkeit gewährleistet.

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