Wiedereingliederungshilfe für Flüchtlinge aus Ossetien - Bau eines Kindergartens in Gori

Projektbeschreibung

Für mehr als die Hälfte der rund 37.000 Inlandsflüchtlinge konnte der georgische Staat bis Ende 2008 durch internationale Hilfe Häuser zur Verfügung stellen. Diese befinden sich am Stadtrand der Städte Tbilisi, Tserovani und Gori. Probleme dieser Neuansiedlungen sind die hohe Arbeitslosigkeit und die fehlende soziale Infrastruktur. In Gori befinden sich etwa 3.000 Flüchtlinge aus Ossetien. Sie können wegen der unsicheren Grenzen und der ethnischen Konflikte nicht in ihre Heimat zurückkehren. Die georgische Regierung baut zusammen mit der Stadt Gori und mit Hilfe der OSZE Häuser für die Flüchtlinge. Renovabis engagiert sich beim Bau eines sozialen Zentrums, in dem tagsüber 200 Kinder betreut werden und abends Veranstaltungen im Rahmen eines Gemeinde- oder Kulturhauses möglich sind. Die Gebietsadministration stellt ein Grundstück für dieses Projekt bereit, das zwischen der alten und neuen Siedlung von Gori liegt. So kann der hier entstehende Kindergarten beide Stadtteile verbinden und zur Integration der in diesem Gebiet angesiedelten Flüchtlinge beitragen.

Projektbewertung

Das Projekt ist notwendig, sinnvoll und sparsam kalkuliert. Der Kindergarten ermöglicht den Kindern, einen ganz normalen Alltag leben zu können, damit sie und ihre Eltern schnell wieder eine Heimat finden. Fördersumme: Renovabis übernimmt mit 200.000 Euro rund 2/3 der Baukosten des Kindergartens.

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