Bulgarien zwischen Wandel und Stagnation
Bulgarien
Der EU-Neuling zwischen Wandel und Stagnation
Zwei Jahre ist es her, da hat Bulgarien seinen Beitritt zur Europäischen Union begeistert gefeiert. Doch der Anfangseuphorie ist inzwischen ernüchterte Katerstimmung gefolgt. Zwanzig Jahre nach Ende des Kommunismus hat das Balkanland mit rund 7,6 Millionen Bürgern heftig mit den Nachwehen der letzten Umwälzungen zu kämpfen. Kritisiert werden mangelhafte Aufdeckung von Korruption und organisiertem Verbrechen und die Veruntreuung von EU-Geldern.
Gleichzeitig schwelt der Kampf zwischen den beiden verfeindeten Flügeln der orthodoxen Kirche noch immer und die Menschen in Bulgarien gehören weiter zu den ärmsten der gesamten EU. Wir sprechen mit Politikern, Soziologen und Religionsforschern über die aktuellen Entwicklungen beim EU-Neuling Bulgarien.
Ein Interview mit Violeta Kyoseva (Gründerin der Organisation für demokratische Bildung FAR): Sorgenkind Bulgarien nach EU-Beitritt und Wirtschaftkrise anhören
Ein Interview mit Dr. Nikolaus Wyrwoll (Ostkirchliches Institut): Die Rolle der othodoxen Kirchen nach dem Zusammenbruch des Kommunismus anhören
Ein Interview mit Christian Geiselmann (Journalist und Historiker): Das Demokratieverständnis der Bulgaren anhören
Ein Beitrag von Stefanie Gebert: Nachrichten aus dem Hilfswerk Renovabis anhören
Ein Interview mit Mirko Schwanitz (Vorsitzender des Vereins zur Förderung bulgarischer Kinderheime): Berufsausbildung für Bulgariens Waisenkinder anhören







