Gesa Waltemathes Freiwilligenjahr

Gesa WaltematheGesa WaltematheGesa Waltemathe hat ihr Freiwilligenjahr in Daia, einem kleinen rumänischen Ort mit 800 Einwohnern in der Nähe von Sibiu verbracht. Dort hat sie im Kinderheim „Papageno“ gearbeitet und war dafür zuständig, die Kinder zur Schule bzw. in den Kindergarten zu bringen und zu betreuen. Außerdem hat sie Musik- und Deutschunterricht gegeben. Gesa hat das Leben auf dem Dorf nicht immer als einfach empfunden.

Ein Jahr danach

1. Ein Jahr Freiwilligendienst in Osteuropa liegt hinter Dir – was bedeutet diese Erfahrung für Dich?
Ich habe in meinem Freiwilligenjahr unglaublich schöne Momente erlebt, aber gleichzeitig auch Momente, in denen ich am liebsten verzweifelt wäre. Insgesamt war das Jahr sehr interessant und spannend: Ich habe gelernt, dass man nicht viel Geld braucht, um ein glücklicher Mensch zu sein.
2. Was wirst Du am meisten vermissen? Was am wenigsten?
Am meisten werde ich die Spontanität, Kreativität und Offenheit und irgendwie auch das Chaos vermissen. Am wenigsten werde ich dagegen das rumänische Dorfleben vermissen, weil viele Menschen auf dem Dorf doch eine eingeschränkte Sichtweise haben und sehr verschlossen gegenüber Änderungen und anderen Meinungen sind.

Freizeit

3. Wie war die Vernetzung mit den anderen Freiwilligen vor Ort?
Die Vernetzung ist generell sehr gut, bei meiner Einsatzstelle allerdings ein wenig schwierig, weil ich einerseits weit entfernt von den anderen war und ich am Wochenende oft arbeiten musste.
4. Wie klappte die Kommunikation mit den Einheimischen? Haben sich Bekanntschaften ergeben?
Die Kommunikation klappte ziemlich gut. In den Städten habe ich auch Bekanntschaften geschlossen, auf dem Dorf waren die Kontakte allerdings sehr oberflächlich.

Arbeit

5. Welche persönlichen Voraussetzungen muss man aus Deiner Sicht für
den Freiwilligendienst mitbringen?
Offenheit für andere Kulturen und Menschen, Spontanität, Kreativität, Belastbarkeit und Durchhaltevermögen. Insgesamt sollte man nicht zu stressanfällig sein.
6. Welche Tipps kannst Du den zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Traut euch Dinge zu, die ihr nicht für möglich haltet und macht euch nicht zu viele Gedanken, wenn nicht immer alles sofort klappt, denn irgendwann klappt es bestimmt.

Querbeet aus dem Einsatzland…

7. Dein Lieblingswort?
Iubire (Liebe)
8. Dein Leibgericht?
Ciorba (rumänische Suppe)
9. Dein Reisetipp?
Donau Delta, Schwarzes Meer, Kaparten

Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.

Seit Januar 2011 gibt es eine Facebook-Gruppe für Renovabis-Freiwillige

@renovabis schreibt:

Programmtipp Katholikentag, ab 11 Uhr: Podium zum Thema "Leben mit HIV und #Aids - weltweit und ganz nah", Reiss-Engelhorn-Museen. #kt12
vor 3 Tage 12 Stunden
RT @lerenovabis: Schöne diözesane Aktionseröffnung in Ffm. Danke ans Hedwigs-Team. Spannende Diskussion und Kuchen satt! #Renovabis...
vor 1 Woche 2 Tage
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Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien

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