Karl-Christian Lipperts Freiwilligenjahr

karl-Christian Lippertkarl-Christian Lippert Karl-Christian Lippert hat im Freiwilligenjahr 2010/11 in Priozersk, einer Stadt in Russland mit rund 80.000 Einwohnern in der Nähe von St. Petersburg, in einem Kinderheim gearbeitet. In dem Kinderheim leben 350 schwer mehrfach behinderte Kinder. Seine Aufgabe war die Betreuung der Kinder, ihre Pflege sowie die Übernahme von Fahrdiensten. Karl-Christian hat in Russland viel gelernt, z.B. dass Armut nicht zwangsläufig unglücklich macht.

Ein Jahr danach

1. Ein Jahr Freiwilligendienst in Osteuropa liegt hinter Dir – was bedeutet diese Erfahrung für Dich?
Für mich bedeutet diese Erfahrung, dass ich „enorm gewachsen“ bin und mich selbst kennen lernen konnte.
2. Was wirst Du am meisten vermissen? Was am wenigsten?
Ich werde die Menschen vermissen, die ich kennen und schätzen gelernt habe. Weniger vermissen werde ich den manchmal groben Umgangston und die allmonatliche Fischsuppe im Kinderheim.

Freizeit

3. Wie war die Vernetzung mit den anderen Freiwilligen vor Ort?
In Priozersk waren noch zwei russische Freiwillige, mit denen ich hin und wieder etwas unternommen habe. An den Wochenenden konnte ich nach St. Petersburg zu anderen Freiwilligen fahren.
4. Wie klappte die Kommunikation mit den Einheimischen? Haben sich Bekanntschaften ergeben?
Tiefe Bekanntschaften haben sich nur wenige ergeben und natürlich war die Sprache anfangs ein Problem. Allerdings kam ich ohne Sprachkenntnisse an und kann mich nach dem Jahr im Alltag schon ganz gut verständigen.

Arbeit

5. Welche persönlichen Voraussetzungen muss man aus Deiner Sicht für
den Freiwilligendienst mitbringen?
Sehr wichtig ist Geduld, aber auch die Fähigkeit sich in die Schützlinge und andere Mitarbeiter hineindenken zu können. Schließlich sollte man die Stärke besitzen, das Leid anderer zu ertragen und zu lindern.
6. Welche Tipps kannst Du den zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Armut macht nicht unglücklich.
Aktivität heilt.
Geduld ist bitter, aber ihre Früchte sind süß - meistens!

Querbeet aus dem Einsatzland…

7. Dein Lieblingswort?
Спичечная коробка (Streichholzschachtel)
8. Dein Leibgericht?
Borschtsch
9. Dein Reisetipp?
Pustie Holmi - Russisches Hippiefestival südlich von Moskau

Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.

Seit Januar 2011 gibt es eine Facebook-Gruppe für Renovabis-Freiwillige

@renovabis schreibt:

Programmtipp Katholikentag, ab 11 Uhr: Podium zum Thema "Leben mit HIV und #Aids - weltweit und ganz nah", Reiss-Engelhorn-Museen. #kt12
vor 3 Tage 12 Stunden
RT @lerenovabis: Schöne diözesane Aktionseröffnung in Ffm. Danke ans Hedwigs-Team. Spannende Diskussion und Kuchen satt! #Renovabis...
vor 1 Woche 2 Tage
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Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien

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