Lisa Gammerschlags Freiwilligenjahr

Lisa Gammerschlag hat ein Freiwilliges Soziales Jahr in Rumänien verbracht und dort in Nyárádremete, einem kleinen Dorf in Siebenbürgen, in einer Tagesbetreuung für Kindergarten- und Schulkinder gearbeitet. Lisa hat die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt durchzuhalten, auch wenn es anfangs nicht immer ganz einfach ist.

Ein Jahr danach

1. Ein Jahr Freiwilligendienst in Osteuropa liegt hinter Dir – was bedeutet diese Erfahrung für Dich?
Innerhalb dieses Jahres habe ich sehr viel dazugelernt, was auf der einen Seite die Arbeit mit sozial schwachen Kindern und auf der anderen Seite das Leben innerhalb eines fremden Landes bzw. einer anderen Kultur betrifft.
2. Was wirst Du am meisten vermissen? Was am wenigsten?
Am meisten wird mir die Arbeit mit den Kindern fehlen, die mir unglaublich viel Freude bereitet hat. Außerdem werde ich das Reisen und das Erkunden des Landes mit den anderen Freiwilligen vermissen, da dieses immer einzigartige Erfahrungen mit sich gebracht hat. Nicht vermissen werde ich die Schwierigkeiten, die beim Zusammenleben von Ungarn, Rumänen und Roma entstehen und die das Alltagsleben oft sehr kompliziert machen und häufig sinnlose Konflikte verursachen.

Freizeit

3. Wie war die Vernetzung mit den anderen Freiwilligen vor Ort?
Die Vernetzung mit den anderen Freiwilligen war sehr gut und besonders hilfreich, um sich über Erfahrungen und Erlebnisse austauschen zu können. Außerdem haben wir sehr viel miteinander unternommen, sind im Land herumgereist und haben uns gegenseitig besucht, etc.
4. Wie klappte die Kommunikation mit den Einheimischen? Haben sich Bekanntschaften ergeben?
Zunächst war es sehr schwierig, sich mit den bruchstückhaften Sprachkenntnissen zu verständigen. Zum Ende hin war es aber möglich, sich auch auf ungarisch mit Bekannten und Freunden zu unterhalten.

Arbeit

5. Welche persönlichen Voraussetzungen muss man aus Deiner Sicht für
den Freiwilligendienst mitbringen?
Offenheit, Neugier, Freude am Kennenlernen anderer Kulturen, Reiselust, Durchhaltevermögen.
6. Welche Tipps kannst Du den zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?
Gerade anfangs hatte ich bei meiner Stelle in Bezug auf die Arbeitsverhältnisse und die Sprache sehr viele Probleme, so dass ich sehr oft mit dem Gedanken gespielt habe, den Dienst vorzeitig zu beenden. Im Nachhinein bin ich jedoch sehr froh, mich dagegen entschieden zu haben, da die Überwindung dieser Schwierigkeiten bzw. der Erfolg nach der anfänglich schweren Zeit eine wundervolle Erfahrung war.

Querbeet aus dem Einsatzland…

7. Dein Lieblingswort?
Szendvics (Sandwich)
8. Dein Leibgericht?
Bohneneintopf
9. Dein Reisetipp?
Vama Veche, Donau-Delta