Osteuropa-Fernsehtipps
18. Februar 2012 – 24. Februar 2012
Tagesübersicht
Samstag, 18. Februar
Zwischen den Zeilen
0:25 Uhr, arte (130 Minuten)
Film
Ungarn 1946. Der ungarische Polizist Sándor muss unter dem Druck der Staatsgewalt seinen Ziehvater, den ungarndeutschen Landwirt Michael und seine Familie von ihrem althergebrachten Hof vertreiben. Zwischen Pflichtbewusstsein und tiefer Verbundenheit versucht er, die Deportation so schonend wie möglich durchzuführen. Doch Michaels Weigerung, sein Land zu verlassen, mündet letztlich in einem tragischen Ende für alle.
Der Film entstand im Rahmen des Weiterbildungsprogramms Atelier Ludwigsburg-Paris. Das einjährige Studium richtet sich an angehende europäische Filmproduzenten und Verleiher und wird gemeinsam von der Filmakademie Baden-Württemberg und der Pariser Filmhochschule La Fémis in Kooperation mit der National Film and Television School London ausgerichtet. In Koproduktion mit ARTE und dem SWR produzieren die Teilnehmer als Abschlussarbeiten des Ateliers neun Kurzfilme zu einem vorgegebenen Thema. Das Thema 2011 lautete: „Morgen ziehen wir um!“.
hundkatzemaus - Das Haustiermagazin
18:00 Uhr, vox (70 Minuten)
Rumänien - Die Tunnelhunde von Timisoara
In der siebten Folge der hundkatzemaus-Serie ‘Harte Hunde’ kümmern sich die Tierretter aus Deutschland um Straßenhunde in einem Abwasserkanal.
Groß, muskulös und am ganzen Körper tätowiert. Wenn man Ralf Seeger und seine Freunde so sieht, könnte man Angst bekommen. Doch ihre Vergangenheit haben der charismatische Unternehmer und Boxer sowie seine Freunde längst hinter sich gelassen. Ganz im Gegenteil: Ungerechtigkeit und zugefügtes Leid können sie gar nicht ausstehen, und so helfen sie, wo sie können.
Ralf ist ein großer Hundefreund und als er von den schrecklichen Zuständen der Straßenhunde in Rumänien erfährt, hält es ihn nicht zuhause. Er besucht Timisoara im Westen des Landes und ist geschockt. 12.000 herrenlose Hunde gibt es hier. Viele sind krank, unterernährt und fast alle sind nicht kastriert. Ein Problem, das die Rumänen nicht in den Griff bekommen, zumal die meisten das Wort Tierschutz noch nie gehört haben. Störende Hunde werden hier einfach vergiftet, überfahren, ausgesetzt, aufgeknüpft oder auf andere grausame Art und Weise getötet. Es gibt nur ein städtisches Tierheim und auch hier sind die Zustände alles andere als artgerecht.
Als Ralf den Tierschützer Romulus Sale kennenlernt, der sein Leben dem Schutz der rumänischen Straßenhunde verschrieben hat und gegen die schrecklichen Verhältnisse ankämpft, weiß er, was er zu tun hat. In Deutschland sammelt er Geld und Sachspenden und fährt zusammen mit seinen Freunden nach Timisoara, um Romulus tatkräftig zu unterstützen.
hundkatzemaus hat Ralf und seine Männer bei ihrem Kampf für Rumäniens herrenlose Hunde und für eine bessere Zukunft begleitet.
Ralf Seeger, der etwas andere Tierschützer vom Niederrhein und seine Freunde Tom, Tomek, Alex und Christian sind nach Rumänien gereist, um dort eine Woche Romulus Sale zu helfen. Der rumänische Tierschützer baut gerade ein neues Tierheim, damit er mehr Hunde von der Straße holen und sie somit vor dem sicheren Tod retten kann. In Rumänien steckt der Tierschutz noch in den Kinderschuhen, auch wenn das Land seit vier Jahren zur EU gehört. Romulus hat wenig Mitstreiter und es gestaltet sich schwierig, seine Landsleute zum Umdenken zu bewegen.
Heute will Romulus Ralf seine Tunnelhunde zeigen. Weil die Kapazitäten in seinem alten Tierheim begrenzt sind, fährt er jeden Tag durch die Stadt und schaut nach den Straßenhunden. Er weiß genau, wo sie leben und sich aufhalten, sie kennen ihn und freuen sich, wenn er Futter bringt. Eine Hündin hat ihre Welpen in einem alten Abflussrohr an einem Kanal bekommen. Die Hunde sind mittlerweile einige Monate alt aber noch sehr scheu. Romulus will sie langsam an sich gewöhnen, damit er sie bald einfangen kann. Wenn es Winter wird, steigt das Wasser im Kanal und die Hunde könnten ertrinken. Doch als die Tierschützer am Kanal ankommen, warten nicht nur die Tunnelhunde auf sie. Ein kleiner, orientierungsloser Schoßhund läuft verzweifelt am Ufer hin und her. Die Freunde reagieren sofort und steigen hinunter. Der Hund hat Angst, denn er ist blind, doch man merkt schnell, dass er Menschen gewöhnt ist. Er würde an dem Kanal nicht lange überleben, Romulus und Ralf müssen ihn sofort mitnehmen.
Sonntag, 19. Februar
hundkatzemaus - Das Haustiermagazin
7:45 Uhr, vox (70 Minuten)
Rumänien - Die Tunnelhunde von Timisoara
In der siebten Folge der hundkatzemaus-Serie ‘Harte Hunde’ kümmern sich die Tierretter aus Deutschland um Straßenhunde in einem Abwasserkanal.
Groß, muskulös und am ganzen Körper tätowiert. Wenn man Ralf Seeger und seine Freunde so sieht, könnte man Angst bekommen. Doch ihre Vergangenheit haben der charismatische Unternehmer und Boxer sowie seine Freunde längst hinter sich gelassen. Ganz im Gegenteil: Ungerechtigkeit und zugefügtes Leid können sie gar nicht ausstehen, und so helfen sie, wo sie können.
Ralf ist ein großer Hundefreund und als er von den schrecklichen Zuständen der Straßenhunde in Rumänien erfährt, hält es ihn nicht zuhause. Er besucht Timisoara im Westen des Landes und ist geschockt. 12.000 herrenlose Hunde gibt es hier. Viele sind krank, unterernährt und fast alle sind nicht kastriert. Ein Problem, das die Rumänen nicht in den Griff bekommen, zumal die meisten das Wort Tierschutz noch nie gehört haben. Störende Hunde werden hier einfach vergiftet, überfahren, ausgesetzt, aufgeknüpft oder auf andere grausame Art und Weise getötet. Es gibt nur ein städtisches Tierheim und auch hier sind die Zustände alles andere als artgerecht.
Als Ralf den Tierschützer Romulus Sale kennenlernt, der sein Leben dem Schutz der rumänischen Straßenhunde verschrieben hat und gegen die schrecklichen Verhältnisse ankämpft, weiß er, was er zu tun hat. In Deutschland sammelt er Geld und Sachspenden und fährt zusammen mit seinen Freunden nach Timisoara, um Romulus tatkräftig zu unterstützen.
hundkatzemaus hat Ralf und seine Männer bei ihrem Kampf für Rumäniens herrenlose Hunde und für eine bessere Zukunft begleitet.
Ralf Seeger, der etwas andere Tierschützer vom Niederrhein und seine Freunde Tom, Tomek, Alex und Christian sind nach Rumänien gereist, um dort eine Woche Romulus Sale zu helfen. Der rumänische Tierschützer baut gerade ein neues Tierheim, damit er mehr Hunde von der Straße holen und sie somit vor dem sicheren Tod retten kann. In Rumänien steckt der Tierschutz noch in den Kinderschuhen, auch wenn das Land seit vier Jahren zur EU gehört. Romulus hat wenig Mitstreiter und es gestaltet sich schwierig, seine Landsleute zum Umdenken zu bewegen.
Heute will Romulus Ralf seine Tunnelhunde zeigen. Weil die Kapazitäten in seinem alten Tierheim begrenzt sind, fährt er jeden Tag durch die Stadt und schaut nach den Straßenhunden. Er weiß genau, wo sie leben und sich aufhalten, sie kennen ihn und freuen sich, wenn er Futter bringt. Eine Hündin hat ihre Welpen in einem alten Abflussrohr an einem Kanal bekommen. Die Hunde sind mittlerweile einige Monate alt aber noch sehr scheu. Romulus will sie langsam an sich gewöhnen, damit er sie bald einfangen kann. Wenn es Winter wird, steigt das Wasser im Kanal und die Hunde könnten ertrinken. Doch als die Tierschützer am Kanal ankommen, warten nicht nur die Tunnelhunde auf sie. Ein kleiner, orientierungsloser Schoßhund läuft verzweifelt am Ufer hin und her. Die Freunde reagieren sofort und steigen hinunter. Der Hund hat Angst, denn er ist blind, doch man merkt schnell, dass er Menschen gewöhnt ist. Er würde an dem Kanal nicht lange überleben, Romulus und Ralf müssen ihn sofort mitnehmen.
Montag, 20. Februar
Telekolleg - Geschichte
6:00 Uhr, Bayerisches Fernsehen (30 Minuten)
Im Schatten der Atombombe
Themen: Bruch der Anti-Hitler-Koalition, Entstehen des Eisernen Vorhanges, Brennpunkte des Kalten Krieges, Berlin-Blockade, Korea-Krieg, Ungarnaufstand, NATO und Warschauer Pakt, Mauerbau, Kubakrise, Ende des Prager Frühlings
Dienstag, 21. Februar
Polina - Erstausstrahlung
10:25 Uhr, arte (15 Minuten)
Ukraine - Dokumentationsreihe
Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR ist eine Reihe von 15 13-minütigen Kurzfilmen (Dokumentationen und Animationen), die von 15 jungen Regisseuren der ehemaligen Sowjetrepubliken gedreht wurden. Sie spiegeln den Blick einer neuen Generation auf ihre im Umbruch begriffene Welt wider. Diese Generation traf der Wechsel des Systems, in dem sie sozialisiert wurde, mit voller Wucht. Ganz unvorbereitet war sie mit Problemen wie Identität, Arbeitslosigkeit und Krise konfrontiert.
Während seiner gesamten Laufbahn hat der alte Professor Semjon Rybkin hochbegabte Musiker entdeckt und ausgebildet. Aber eines Tages verlassen sie alle das örtliche Orchester, um in einem berühmteren zu spielen. Wie kann weiterer Aderlass vermieden werden? Die Lösung heißt „Polina“. Die junge Frau spielt bereits Schlagzeug, Saxophon, Posaune und Klavier. Klarinette und Tuba muss sie noch lernen. Als Multi-Instrumentalistin wird sie bald alle Musikerkollegen ersetzen können, die das Orchester schon verlassen haben.
Roman Bondarchuk hat sich bereits mit mehreren Kurzfilmen einen Namen gemacht und ist auch Veranstalter eines der besten Filmfestivals der Ukraine.
Viktor Krawtschenko
10:40 Uhr, arte (55 Minuten)
Die Affäre des moskauhörigen Paris - Dokumentarfilm
Paris, 1949: In einem Sensationsprozess stehen französische Kommunisten dem abtrünnigen Sowjetbürger Viktor Krawtschenko gegenüber, der in seinem Buch „Ich wählte die Freiheit“ die Auswüchse des Stalinismus angeprangert hat. Der Dokumentarfilm von Emmanuel Blanchard und Bernard George erzählt die Geschichte dieses Prozesses, der die 17. Strafkammer von Paris zu einem Schauplatz des Kalten Krieges werden ließ.
Viktor Krawtschenko war ein sowjetischer Ingenieur und späterer Handelsdiplomat in Washington, der dort 1944 politisches Asyl ersuchte. 1946 veröffentlichte er in den USA seine Autobiografie „Ich wählte die Freiheit“, in der er die Verbrechen des Sowjetregimes offenlegte. Daraufhin verunglimpfte ihn die kulturelle Wochenzeitung der Französischen Kommunistischen Partei, „Les lettres françaises“, als Lügner und westlichen Spion. Krawtschenko strengte 1949 einen Prozess wegen Verleumdung gegen das Blatt an. In einem von Journalisten überfüllten Verhandlungsraum brachte Krawtschenko Zeugen bei, die zum ersten Mal von der Hungersnot in der Ukraine, den stalinistischen „Säuberungsaktionen“ und - 15 Jahre vor Solschenizyn - von der Hölle der Gulags berichteten. Die Gegenseite profitierte hingegen von ihrer aktiven und opferreichen Rolle im Widerstandskampf gegen die deutsche Besatzung. Sie ließ vor Gericht angesehene linke Intellektuelle auftreten wie den Physiker und Nobelpreisträger Frédéric Joliot-Curie und den Résistance-Schriftsteller Vercors.
Unter den Journalisten, die über den Prozess berichteten, war auch eine junge russische Autorin: Nina Berberowa. Ihr Buch „Die Affäre Krawtschenko“ liegt dem Film zugrunde. Drei Monate lang wurde unter den Augen der Justiz ein politischer Grabenkampf gefochten: Gulag versus leuchtende Zukunft des Proletariats, Erlebtes versus offizielle Reden, Tatsachen versus Ideologie.
Abenteuer Zoo
15:15 Uhr, HR Fernsehen (45 Minuten)
Großer Wurf im Baltikum - Dokumentation
Seit Mitte der neunziger Jahre in der estnischen Hauptstadt der erste Nachwuchs europäischer Nerze Schlagzeilen machte, gibt es wieder Hoffnung für das wohl seltenste Säugetier des Kontinents. Inzwischen erleben die Biologen dort in jedem Frühjahr aufs Neue, dass sieben bis zehn Babys auf einmal zu bekommen für Nerzweibchen nichts Besonderes ist. Auf den Inseln Saaremaa und Hiiumaa im Baltischen Meer wurden bereits mehr als hundert Tiere ausgewildert, die in Tallinn das Licht der Welt erblickt hatten.
Luchskinder müssen ebenfalls erst lernen, wie man eine Beute fängt, ehe sie in Schutzgebiete abgegeben werden können. Sie alle sind Nachkommen eines Luchses, der 1939 Anlass für die Gründung des Tiergartens in Tallinn, dem früheren Reval, war.
Mit hundert Tieren bilden hingegen die Davidshirsche eine der größten Herden der Welt. In einem Jahr gab es hier gleich 26 Junge - sehr viel Nachschub für Naturreservate in China, wo die Hirsche, die bis in die achtziger Jahre hinein nur in Zoos überlebt hatten, wieder angesiedelt werden.
Auch die Riesenseeadler aus Kamtschatka, die größten Adler der Welt, ziehen in Tallinn regelmäßig Nachwuchs auf.
Eine glückliche Hand haben die Tierpfleger seit Jahren auch bei den seltenen Streifenhyänen, die besonders empfindliche Pfleglinge sind. Schon viele Jungtiere konnten an Zoos in aller Welt abgegeben werden.
Der Tiergarten von Tallinn, der einzige in Estland, ist Anfang der achtziger Jahre aus dem Zentrum auf ehemaliges Militärgelände am Rande der Stadt gezogen. Noch leben viele seiner Bewohner in den einstigen Lagerhäusern. Die Luchse, Davidshirsche und Riesenseeadler aber haben den Umzug in moderne Anlagen bereits hinter sich.
Der nächste Teil folgt am 22. Februar
Mittwoch, 22. Februar
ZDFzoom - Zarendämmerung
22:45 Uhr, ZDF (45 Minuten)
Risse im System Putin - Film
Manchmal muss die 27-jährige Olga Kuratschowa sich noch kneifen: Bei eisigen minus 10 Grad stapft sie durchs Moskauer Zentrum und klebt Flugblätter in Hauseingänge. „Kommt alle zur Demo“ - steht auf den Zetteln, gemeint ist die nächste Großdemo gegen den bislang unbesiegbaren Herrn des Kreml - Wladimir Putin. „Ich kann das selbst kaum fassen, dass ich das mache“, erzählt Olga, die als Kulturmanagerin arbeitet, „aber Putins und Medwedjews Ämtertausch und dann noch die gefälschte Parlamentswahl, das war einfach zu viel. Und die Leute sind nicht mehr zu stoppen, der Protest wird weitergehen.“
„Russland ohne Putin!“ - skandiert sie mit 100 000 anderen Moskauern ein paar Stunden später. Russland ohne Putin? Was vor wenigen Monaten noch unvorstellbar schien, wird jetzt kurz vor der Präsident-schaftswahl am 4. März überall in Moskau diskutiert. Eine junge, gut ausgebildete Protestgeneration hat sich aufgemacht. Sie wollen mehr als Stabilität und bescheidenen Wohlstand. Sie wollen endlich wieder mitreden statt bei Wahlen betrogen zu werden. Putins Zustimmung ist inzwischen um 20 Prozentpunkte auf knapp 40 Prozent gefallen, der Wiedereinzug in den Kreml wird „Russlands Alpha-Rüden“ nicht mehr so mühelos gelingen wie gedacht.
Die ZDF-Russland Korrespondenten Anne Gellinek und Roland Strumpf treffen die Anführer der Straßenproteste, wie den Blogger und Anwalt Alexej Nawalny und Putins wichtigsten Gegenkandidaten, den milliardenschweren Geschäftsmann Michail Prochorow, der vielleicht nur eine Marionette des Kremls ist. Und sie bereisen ein erwachendes Russland von Moskau bis ins ferne Sibirien.
In Wladiwostok erzählen sie die Geschichte eines Unternehmers, der den Mut hatte die erdrückende Korruption in Russland anzuprangern und sich nun versteckt halten muss.
Freitag, 24. Februar
Erstausstrahlung - Könige zu verkaufen
10:30 Uhr, arte (15 Minuten)
Armenien - Dokumentationsreihe
Schnappschüsse aus der Ex-UdSSR ist eine Reihe von 15 13-minütigen Kurzfilmen (Dokumentationen und Animationen), die von 15 jungen Regisseuren der ehemaligen Sowjetrepubliken gedreht wurden. Sie spiegeln den Blick einer neuen Generation auf ihre im Umbruch begriffene Welt wider. Diese Generation traf der Wechsel des Systems, in dem sie sozialisiert wurde, mit voller Wucht. Ganz unvorbereitet war sie mit Problemen wie Identität, Arbeitslosigkeit und Krise konfrontiert.
„In Armenien sind wir drei Millionen Armenier und vier Millionen Könige.“ Das ist die Devise von zwei Brüdern, die ihre Landsleute wie Könige ausstaffieren: mit Krone und Hermelinmantel. Vor ihrem Schaufenster bleiben die Passanten stehen, erkennen eine Ähnlichkeit mit dem oder jenem Porträt und kaufen ihr königliches Bild, um es zu Hause aufzuhängen. Sie träumen davon, dass Armenien nur von Königen bewohnt ist, die sich selbst bedienen, anstatt ihre Bediensteten in Anspruch zu nehmen.
Arman Yeritsyan, der Regisseur von „Könige zu verkaufen“ ist repräsentativ für die neue Generation armenischer Filmschaffender, die es versteht, scharfe Beobachtungsgabe mit überbordender Fantasie zu verbinden.
Europas wilder Osten
13:15 Uhr, MDR (45 Minuten)
Der Nationalpark Lagodechi in Georgien - Film
Seit Wochen schon hallen die Hänge vom Aufeinanderprallen der Ture wider. 3.000 Meter über der georgischen Ebene kämpfen die stärksten Männchen um die Weibchen. Von November bis Januar ist bei den Ostkaukasischen Steinböcken Paarungszeit. Nur wer die Rivalen besiegt, kann sich fortpflanzen. Da ist es kein Wunder, wenn die Kontrahenten alles geben.
Diese Rundhornsteinböcke leben im Osten des 1.300 Kilometer langen Kaukasus, der Europa und Asien trennt. Als Grenzgänger zwischen Georgien, der russischen Teilrepublik Dagestan und Aserbaidschan werden die Letzten ihrer Art im georgischen Nationalpark Lagodechi besonders behütet. Das noch zu Zarenzeiten gegründete, älteste Schutzgebiet des gesamten Kaukasus liegt an der Südseite des Gebirges, knapp 200 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Tiflis und etwa 400 vom Doppelgipfel des Elbrus.
Auch die Kaukasus-Birkhähne zeigen im Frühling vollen Einsatz. Sie setzen eher auf Sichtwerbung, springen und zischen, scheinen vornüberzufallen, sobald sich eines der unscheinbaren Weibchen sehen lässt. Wer hoch und ausdauernd genug hüpft, kann bei einem Birkhuhn landen. Den Nachwuchs zieht die Mutter allein auf. Viel Zeit bleibt nicht dafür, denn im Hochgebirge sind die Sommer kurz.
Darauf haben sich die Kleinasiatischen Frösche in 2.500 Meter Höhe längst eingestellt. Erstaunlicherweise können sie sogar bei Schnee um eine Partnerin werben. Den wechselwarmen Tieren genügen schon Temperaturen knapp über Null um zu laichen.
In den Hochstaudenfluren gehört der Riesenbärenklau zu den ersten, die ihre Sprosse entfalten. Kaukasus-Anemone und Kaukasisches Gedenkemein im Tal sind dann bereits verblüht. In den Urwäldern von Lagodechi - fast 220 Quadratkilometer reine Laubwälder - gibt es nahezu doppelt so viele Baum- und Straucharten wie in Mitteleuropa, darunter viele Endemiten, zum Teil Relikte aus dem Tertiär, weil die Gletscher der letzten Eiszeit nicht über den Kaukasuskamm gelangten.
Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.
Aktuelles Spendenprojekt
Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien





@renovabis schreibt:
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