Länderinformationen zu Tadschikistan

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Basisdaten

Allgemein

Tadschikische FlaggeTadschikische Flagge Offizieller Name: Republik Tadschikistan, Fläche: 143.100 qkm, Einwohner: 7,6 Mio., Hauptstadt: Duschanbe (ca. 660.000 Einwohner), Weitere Städte: Chudschand, Kulob (russ.: Kuljab), Qurghonteppa (russ.: Kurgan-Tjube), Istarawschan (bis 2002: Uroteppa; russ.: Ura-Tjube), Volksgruppen: Rd. 79,9% Tadschiken, ca. 15,3% Usbeken, etwa 1,1% Russen, rd. 1,1% Kirgisen, ca. 2,6% andere (darunter Ukrainer und Deutsche), Religionszugehörigkeit: Ca. 90% Muslime (vorwiegend des sunnitischen Islams, lediglich im Osten einige Anhänger des schiitischen Islams), rd. 10% andere (darunter etwa 230.000 Christen). Sprachen: Tadschikisch (Amtssprache und weitestgehend mit dem Persischen identisch), Russisch (Sprache der internationalen Politik und Wirtschaft), Usbekisch

Politik und Wirtschaft

Unabhängigkeit: von der Sowjetunion am 9. September 1991, Staats-/Regierungsform: Präsidiale Republik mit Zweikammer-Parlament, Staatsoberhaupt: Emomali Rachmon (Präsident), Regierungschef: Akil Akilow (Premierminister), Besonderheiten: 1992 gründete Tadschikistan zusammen mit Usbekistan, Kirgisistan, Turkmenistan, Kasachstan, Aserbaidschan und der Türkei den Zentralasiatisch-Türkischen Gipfel. Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 wurden US-Truppen in Chorugh und Duschanbe sowie Soldaten Frankreichs in Duschanbe stationiert. Trotzdem spielt Russland nach wie vor durch seine Truppenpräsenz die Rolle einer wichtigen Ordnungsmacht der Region (die Grenzsicherung nach Afghanistan erfolgte bis zum Sommer 2005 durch russische Truppen), Bruttoinlands-Produkt (BIP) : 15,31 Mrd. USD, BIP pro Kopf: USD

Fotos aus Tadschikistan

Diese Bilder sind auf Reportage- oder Projektreisen entstanden oder wurden uns von Projektpartnern und Freiwilligen zugeschickt. Besuchen Sie auch unser Bildarchiv, hier können Sie Fotos nach Themen und Ländern durchsuchen.

Kirchliche Strukturen

In Tadschikistan sind mehr als 85% der Bevölkerung Muslime: 80% Sunniten, 5% Schiiten und Ismailiten. Ca. 1% der Bevölkerung gehören zur russisch-orthodoxen Kirche. Die römisch-katholische Mission sui juris Tadschikistan wurde am 29. September 1997 von Papst Johannes Paul II. errichtet und aus dem Verwaltungsgebiet der damaligen Apostolischen Administratur von Kasachstan herausgelöst. Mit der seelsorgerischen Betreuung wurde die Patres des argentinischen Missionsordens „Verbum Incarnatum“ beauftragt. Die Missio sui iuris wird geleitet von P. Carlos Avila IVE. Ihm stehen drei Patres und acht Schwestern zur Seite, davon vier Mutter Theresa Schwestern und vier Verbistinnen. Es gibt zwei Pfarrgemeinden in Tadschikistan. Die Zahl der Katholiken im ganzen Land liegt bei etwa 300 Personen.

Projektförderung durch Renovabis

Neben der Unterstützung von Projekten zum Aufbau der kirchlichen Infrastruktur und im Bereich der pastoralen Arbeit werden in Tadschikistan schwerpunktmäßig Projekte im Bereich der Bildungs- und Sozialarbeit gefördert. So wurde beispielsweise zusammen mit der Partnerstadt Reutlingen die Mittelschule Nr. 89 in Duschanbe unterstützt, um 200 bedürftige Schüler mit Schulkleidung und Schulessen versorgen zu können. Renovabis unterstützt zudem als Konzept einer offenen Jugendarbeit die freizeitpädagogischen und kulturellen Bildungsangebote der beiden Pfarreien in Duschanbe und Kurgan Tube für Kinder und Jugendliche.

Projektbeispiele aus Tadschikistan

Informationen im Internet

Informationen zur Kirche in Tadschikistan

Sonstige

Nützliche Links zu verschiedenen Themen finden Sie im Renovabis-Linkverzeichnis

Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.

Aktuelles Spendenprojekt

Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien

Projekte nach Ländern

Informieren Sie sich über Projektzahlen und Bewilligungssummen in den Partnerländern von Renovabis. Projektübersicht 2010 (Auszug aus dem Jahresbericht 2010, Seite 7) herunterladen (227 KB)

Spendensiegel

Renovabis wird jährlich vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen geprüft und hat auch für 2012 wieder das Spendensiegel erhalten (mehr). Zudem war Renovabis 2010 zum fünften Mal unter den Finalisten des Transparenzpreises (mehr).