19. Juli 2012

IFP-Journalistenkurs zu Gast bei Renovabis

Rund 20 Nachwuchsjournalisten aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa haben sich am Donnerstag bei Renovabis über die Arbeit von Renovabis informiert. Geschäftsführer Dr. Gerhard Albert und der Leiter der Abteilung Projektarbeit und Länder, Martin Lenz, standen bei einer Pressekonferenz Rede und Antwort. Mit dabei waren auch Monsignore Wolfgang Sauer, der seit dem vergangenen Jahr geistlicher Direktor des Münchner Instituts zur Förderung publizistischen Nachwuchses (­ifp) ist, SZ-Korrespondentin Katja Auer und Thomas Schumann, Pressereferent bei Renovabis.

Die Situation der Roma im Blick

Neben grundsätzlichen Fragen zur Solidaritätsaktion Renovabis wurde die Situation der Roma in den osteuropäischen Ländern thematisiert. Dabei machte Martin Lenz deutlich, dass die Situation für Roma-Familien in vielen Ländern nach wie vor sehr schwierig ist und dass viele von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Der jährlich stattfindende Journalisten-Ostkurs des ifp richtet sich an Berufsanfänger aus verschiedenen Journalismussparten. Die Teilnehmer kamen für ihren dreiwöchigen Kurs aus Russland, Rumänien, Litauen, Ungarn, Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Ukraine und Tschechien nach Bayern. Renovabis fördert die Ausbildung von Journalisten aus Mittel- und Osteuropa am ifp, aber auch in den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas selbst.