31. August 2012

Von Gott im säkularen Umfeld sprechen

Am zweiten Tag des Internationalen Renovabis-Kongresses in Freising ging es um die Frage, wie in „säkularen Kontexten“ und angesichts einer Individualisierung und Pluralisierung des Religiösen heute von Gott gesprochen werden kann. In den Arbeitskreisen am Nachmittag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich selbst dazu zu äußern. Am Abend sind weitere Gespräche zum Glauben in der modernen Gesellschaft geplant.

In seinem Hauptreferat am Vormittag betonte Dr. Hubertus Schönemann, Leiter der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz, dass die gegenwärtige Krise des Glaubens „nicht nur Last, sondern auch Chance“ sei. Für die Evangelisierung der Kirche in Deutschland sei es künftig entscheidend, das Wesentliche des Glaubens, wie es im christlichen Gottes- und Menschenbild zum Ausdruck komme, wiederzugeben. Dabei gelte es aber, die besonderen (auch säkularen) Erfahrungshorizonte unserer Zeit zu berücksichtigen. Wichtig für die neue Gestalt von Kirche und Pastoral sei es, so Schönemann, „Entschiedenheit und Offenheit zu kombinieren“. Als Koreferenten berichteten Dr. Tomislav Markić, Zagreb, über die Situation in Kroatien, und Prof. Dr. András Máté-Tóth, Szeged, über die Situation in Ungarn. Am Donnerstag hatte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Erzbischof Robert Zollitsch den Renovabis-Kongress eröffnet. Lesen Sie dazu die Eröffnungsreferate unsere Pressemitteilung.

Impressionen vom 16. Internationalen Kongress

  • Eröffnung Kongress 2012
  • Erzbischof Dr. Robert Zollitsch
  • PK Prof. Gerl-Falkovitz und Prof. Halik
  • PK Prof. Gerl-Falkovitz und Prof. Halik, EB Zollitsch
  • Referat
  • Teilnehmer der Eröffnungspressekonferenz
  • Teilnehmer des 16. Internationalen Kongress Renovabis
  • Workshop3
  • Workshop6
  • Workshop6_2