Thema „Aus den Ländern“
25. April 2013
„Ich möchte mich nicht verstecken“
Vitali und der Alltag von behinderten Menschen in der Ukraine. Ein Feature von n-ost-Korrespondent André Eichhofer, Kiew. Fotos: Masha Stahlberg, n-ost.
Mit diesem Beitrag startet die von n-ost und Renovabis gemeinsam produzierte Artikelreihe „Jeder ist anders als der Rest“.
08. April 2013
8. April: Internationaler Roma-Tag
Der 8. April wurde 1990 zum Internationalen Roma-Tag erklärt. Für Renovabis ist er auch in diesem Jahr Anlass, auf die oft prekäre Situation der Roma in Mittel- und Osteuropa hinzuweisen. Die Roma sollen sich in ihrer alten europäischen Heimat endlich zu Hause und nicht mehr an den Rand gedrängt fühlen.
Über die Situation vieler Roma in den osteuropäischen Ländern berichtet Dr. Monika Kleck, Länder- und Projektreferentin bei Renovabis für die Länder Albanien, Republik Moldau, Rumänien und Mazedonien.
27. März 2013
Hilfe für Flüchtlinge in Armenien
Renovabis unterstützt die armenische Caritas bei ihrer Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien. Der Krieg in Syrien veranlasst viele Bürger zur Flucht. Angehörige der ethnischen und religiösen Minderheitsgruppe der Armenier versuchen zum Teil in die Republik Armenien in Sicherheit zu kommen; inoffizielle Zahlen sprechen dabei von bis zu 5000 Armeniern aus Syrien, die seit Beginn des Krieges in dem wirtschaftlich schwachen Kaukasusland Zuflucht suchten.Die Diözese Gyumri hat ihr Gebäude in Yerevan für bis zu 50 Personen als Übergangsunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet.
Die Menschen sollen dort Unterkunft finden und mit dem Nötigsten (Kleidung, Gebrauchsartikel) versorgt werden. Nachdem der Erzbischof der der griechisch-katholischen Diözese Gyumri, Raphael Minassian, Renovabis um finanzielle Hilfe für diese Notlage gebeten hat, stellt Renovabis 25.000 Euro zur Verfügung.
Unterstützen auch Sie dieses Projekt mit einer Spende (geben Sie „Nothilfe Armenien“ als Verwendungszweck an).
08. März 2013
Kroatien vor dem Beitritts-Schock
Kroatien hat die letzte Hürde für seinen EU-Beitritt genommen und wird am 1. Juli 2013 zum 28. EU-Mitglied. Am kommenden Montag reist zudem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler nach Zagreb. Doch das Land kämpft mit großen wirtschaftlichen Problemen: Experten befürchten einen „Beitritts-Schock“. Ein Bericht von n-ost-Korrespondentin Marijana Miljkovic, Zagreb.
28. Januar 2013
Populist Zeman siegt
Der Linkspopulist und Ex-Premier ließ „Fürst“ Schwarzenberg keine Chance im Rennen um das tschechische Präsidentenamt: Milos Zeman hat die erste direkte Präsidentenwahl in Tschechien für sich entschieden. Während in Prag vor allem Enttäuschung herrschte, floss auf dem Land das Bier in Strömen: Der Sozialdemokrat punktete mit Wohlfahrtsversprechen und nationalistischen Tönen. Was bedeutet sein Sieg innenpolitisch, was für den Europa-Kurs Tschechiens?
Ein Wahlfeature von n-ost-Korrespondent Hans-Jörg Schmidt, Prag
25. Januar 2013
Der verdrängte Holocaust
Der Holocaust-Gedenktag (27. Januar) erinnert jedes Jahr an die Opfer des Massenmords an der jüdischen Bevölkerung Europas während des Zweiten Weltkriegs. Mit der Expansion des von den Deutschen beherrschten Gebietes gab es auch für die jüdische Bevölkerung in den besetzten Gebieten keine Sicherheit mehr. In den mit dem Dritten Reich verbündeten Ländern gab es aufgrund eines latenten Antisemitismus häufig Zustimmung, auch offene Unterstützung von antijüdischen Terrormaßnahmen. Die Deutschen haben selber einige Zeit gebraucht, bis sich eine breite Öffentlichkeit das ganze Ausmaß von Schuld, Verstrickung und Verantwortung zu eigen gemacht hat. In vielen Ländern ist es bis heute problematisch, an die dunklen Seiten der Geschichte zu erinnern, so etwa in Rumänien, das während des Zweiten Weltkriegs zu den Verbündeten des Deutschen Reiches gehörte. Dass es noch einige Tabus gibt, zeigt die nachstehende Reportage.
23. Januar 2013
„Die antideutsche Karte ist abgewetzt“
Der tschechische Popliterat Jaroslav Rudis über Hysterie im Wahlkampf, die Auseinandersetzung mit der Geschichte und die von ihm geschaffene Comicfigur Alois Nebel, einen deutsch-tschechischen Bahnwärter.
Ein Interview von n-ost-Korrespondentin Barbara Breuer, Berlin
17. Januar 2013
Die unbeachtete Krise
Die Welt sorgt sich um Griechenland, Spanien und Portugal. Doch worüber kaum einer spricht: In vielen Ländern Osteuropas ist die Krise noch weit dramatischer. Hohe Arbeitslosigkeit und Schulden lähmen die Wirtschaft beispielsweise in Rumänien und dem baldigen EU-Mitglied Kroatien. Bislang fehlen Konzepte, damit die Länder nicht noch weiter zurückfallen.
Ein Hintergrund von den n-ost-Korrespondenten Silviu Mihai, Bukarest und Hubert Beyerle, Berlin
14. Januar 2013
Stichwahl um das tschechische Präsidentenamt: Volkstribun gegen Adelsspross
In der Stichwahl um das tschechische Präsidentenamt werden sich der frühere sozialdemokratische Premier Miloš Zeman und der liberal-konservative derzeitige Außenminister Karel Schwarzenberg gegenüber stehen. Wer sind diese beiden Politiker, die die Nachfolge von Amtsinhaber Vaclav Klaus anstreben? Zwei Kurzporträts von n-ost-Korrespondent Hans-Jörg Schmidt, Prag.
04. Januar 2013
"Der grüne Zweig" oder das Prinzip Hoffnung
Ein geistlicher Impuls aus Albanien
Eben habe ich es gesehen: aus dem Querbalken unseres Holzkreuzes vor der Kapelle wächst ein kleiner grüner Zweig. Hoffnung, Leben aus totem Holz. Wir alle stehen staunend davor. Dieses Zeichen ist wegweisend und für uns in diesen Tagen ein Zeichen vom Himmel. Vor einigen Wochen hat Sokol, unser bester Freund, dieses Kreuz gemacht.
29. Dezember 2012
Kulturhauptstadt Košice: Mehr als K&K-Charme
Zusammen mit Marseille wird die ostslowakische Stadt Košice ab Januar 2013 Europäische Kulturhauptstadt. Die Besucher erwarten österreichisch-ungarischer Habsburger-Charme, Kaffeehäuser und die längste Flaniermeile Osteuropas. Aber die Stadt will auch nach vorne blicken: Aus der Stahlstadt soll eine Kreativmetropole werden. Die benachteiligte Roma-Minderheit spielt auch dabei nur eine kleine Nebenrolle. Ein Bericht von n-ost-Korrespondent Robert B. Fishman, Košice.
20. Dezember 2012
Winter in Transsilvanien - Anna, eine Freiwillige, berichtet aus Rumänien
„Ich stehe in dem Garten unseres Kinderheimes, bin bis weit über die Knöchel im puderweichen Schnee versunken, klopfe mir die Flocken von der Pudelmütze und schaue nach oben auf den Hügel, wo die meisten meiner Kinder warten, um nacheinander unsere nicht ganz ungefährliche Rodelbahn herunter zu sausen. Neben mir liegt ein Mädchen im Schnee und kommt vor Lachen über unsere gemeinsame Bruchlandung gar nicht mehr auf die Beine.“
Weiterlesen im Renovabis-Blog.
Mehr zum Freiwilligendienst
18. Dezember 2012
Das Jesusgebet
Den Geist des Menschen zur Ruhe bringen
Es fällt vielen Menschen des Westens schwer, angesichts der Unruhe der inneren und äußeren Welt, sich in sich selbst zu versenken. Die spirituelle Tradition der Ostkirche , wie sie auch von griechisch-katholischen Gläubigen praktiziert wird, kennt eine geistliche Übung, die den Geist des Menschen zur Ruhe bringt und ihm den Weg zu Gott weist: das Jesusgebet. Dieses Gebet, oft auch „Herzensgebet“ genannt, besteht in der ständigen Wiederholung der Anrufung Jesu Christi, meist in Verbindung mit einer Vergebungsbitte:
Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner.
14. Dezember 2012
Flucht in die Opferrolle
Nach den Freisprüchen von kroatischen und kosovarischen Kriegsverbrechern in Den Haag Mitte November gab es natürlich sehr unterschiedliche Reaktionen. Während in Kroatien die Freude darüber groß war, bezeichneten zahlreiche serbische Kommentatoren die Freisprüche als „politische Urteile“. Wir veröffentlichen hier eine Stellungnahme der serbischen Menschenrechtlerin Sonja Biserko, die der Meinung ist, dass Serbien seine Opferrolle missbrauche, anstatt sich der eigenen Schuld zu stellen. Aber auch die internationale Gemeinschaft mache es den Serben leicht, Verantwortung zu relativieren.
Eine n-ost-Innenansicht von Sonja Biserko, Belgrad. Aus dem Serbischen von Veronika Wengert (n-ost)
29. November 2012
Protest gegen Antisemitismus in Ungarn
Einmal mehr hat ein antisemitischer Vorstoß eines Vertreters der rechtsextremistischen Jobbik-Partei in Ungarn breite Empörung hervorgerufen. Der Jobbik-Abgeordnete Márton Gyöngyösi hatte der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán vorgeworfen, eine einseitige Haltung zugunsten Israels einzunehmen. Die Juden – so Gyöngyösi – stellten „ein nationales Sicherheitsrisiko für Ungarn“ dar. Mit seiner Forderung, alle Juden im ungarischen Parlament, in der Regierung und im ganzen Land auf einer Liste zu erfassen, löste der Abgeordnete einen Sturm der Entrüstung aus. n-ost-Korrespondentin Kata Kottra setzt sich in ihrem Beitrag mit dem Thema auseinander und zitiert auch Stimmen, die sich eine noch deutlichere Distanzierung der ungarischen Regierung gewünscht hätten.
27. November 2012
Fremde Nachbarn? Deutschland und die Tschechische Republik
Ein Blick auf die europäische Landkarte zeigt, dass Deutschland mit Tschechien zwar die längste gemeinsame Grenze hat, die Kenntnisse der Deutschen zur Kultur und Geschichte dieses Nachbarn jedoch häufig nur schwach ausgeprägt sind. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „OST-WEST. Europäische Perspektiven“ (OWEP) mit dem Titel „Fremder Nachbar? – Die Tschechische Republik“ nimmt die bewegte Geschichte des Landes in den Blick. Dabei wird deutlich, dass nicht nur eine geographische Verbindung besteht, auch die Geschichte dieser Nachbarn ist eng miteinander verwoben.
Eine Präsentation der neuen OWEP-Ausgabe findet am 29.11.12 in der Tschechischen Mission in München statt.
23. Oktober 2012
Vor der strukturellen Diskriminierung nicht die Augen verschließen
Im September 2012 stellten 6691 Menschen zum ersten Mal einen Asylantrag in Deutschland. Die größten Gruppen kamen aus Serbien (1395) und Mazedonien (1040), über 90% davon Roma. Innenminister Hans-Peter Friedrich forderte daraufhin, dass Asylbewerber aus vermeintlich sicheren Staaten weniger Barleistungen erhalten (im Gegensatz zum jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts) und deren Asylanträge schneller als unbegründet abgelehnt werden sollten. Renovabis kann jedoch bestätigen, was die EU-Kommission im Dritten Bericht über die Visa-Liberalisierung schreibt: Die Roma unterliegen in diesen Staaten einer strukturellen Diskriminierung.
19. Oktober 2012
Voneinander lernen: Projektpartner aus Ungarn zu Besuch
Projektpartner aus Ungarn hatten wir vor einigen Tagen zu Besuch - kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der südungarischen Diözese Szeged-Csanád waren im Erzbistum München und Freising unterwegs, um sich über katholische Gemeinde- und Bildungsarbeit zu informieren und sich Anregungen für ihre eigene Arbeit zu holen. Dabei berichteten sie auch vom katholischen Leben in ihrer Diözese.
12. Oktober 2012
Renovabis im Domradio

Sie denken, Sie kennen Europa? Reise in ein unbekanntes Land am Mittelmeer - Menschen, Kirche und Projekte in Albanien. Eine Sendung vom Kölner domradio und Renovabis.
Sendung anhören
11. Oktober 2012
Kurzbesuch auf dem Domberg
„Ich denke, dass es nicht übertrieben ist, zu sagen, dass alle Katholiken in Russland Renovabis kennen. Sie kennen nicht immer den Namen der Organisation, aber mit der Arbeit, die Sie machen, sind sie gut vertraut“, sagte Oxana Lebedeva, Caritas-Direktorin der Diözese St. Clemens in Saratow im Süden Russlands.
In dieser Woche erhielt Renovabis Besuch aus Russland – eine Gruppe von Caritasverantwortlichen schaute kurz auf dem Freisinger Domberg vorbei. Ende September kamen sie für etwa zwei Wochen nach Deutschland, um die Arbeit verschiedener sozialer Einrichtungen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen.
28. September 2012
Stellungnahme der Russischen Auslandskirche
„Die pastorale Pflicht der Kirche ist es, eine geistige und moralische Einschätzung dessen abzugeben, was vorgefallen ist.“ - Zum Auftritt von „Pussy Riot“ in der Moskauer Erlöserkirche
Renovabis begrüßt die differenzierte Stimme der russischen Auslandskirche zur Auseinandersetzung um den „Pussy Riot“-Auftritt in der Moskauer Erlöserkirche und um das, was eine angemessene Reaktion darauf seitens des Staates und der Gerichte sein sollte. Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pater Stefan Dartmann SJ unterstreicht die berechtigte Kritik, die in der bereits Ende August veröffentlichten Stellungnahme der Deutschen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche deutlich wird:
27. September 2012
„VolontiRAJ NA ZEMLJI!“ - Engagiere Dich für den Himmel auf Erden!
Unter diesem Motto beteiligen sich Ende September in Bosnien und Herzegowina hunderte Jugendliche beim Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“, das vom Jugendzentrums „Johannes Paul II.“ organisiert wird. Schon die erste Aktion im Jahr 2010 war ein voller Erfolg, denn es ist gelungen, die Vorurteile gegen Freiwilligen-Arbeit in Bosnien und Herzegowina abzubauen. Die Jugendlichen spüren, dass sie mit ihrer sozialen Arbeit etwas bewegen können.
24. September 2012
Dürre vernichtet Ernte auf dem Balkan
In den Balkanländern hat die monatelange Dürre in diesem Sommer große Schäden in der Landwirtschaft verursacht. In einigen Ländern dürfte mehr als die Hälfte der Ernte ausgefallen sein, die Verluste gehen nach ersten Schätzungen in die Milliarden. Die Landwirte fordern Nothilfen, aber die Staatskassen sind leer, denn die Länder stehen unter strengen Sparauflagen des IWF. Nun steigen die Preise für Lebensmittel. Ein Bericht von n-ost-Korrespondent Hubert Beyerle, Sarajevo.
13. September 2012
„Der Weg nach Europa ging über Deutschland“. Interview mit Janusz Reiter
Am 14. September 1972 nahmen Deutschland und Polen erstmals wieder diplomatische Beziehungen auf. 40 Jahre später gilt das Verhältnis beider Staaten als so gut wie nie zuvor. Der ehemalige polnische Botschafter Janusz Reiter erinnert sich im Interview, wie er die Annäherung damals empfand und erklärt, welche Bedeutung das Ereignis heute in Polen hat. Ein Interview von n-ost-Korrespondentin Agnieszka Hreczuk, Warschau
11. September 2012
Die Erben des Kalten Krieges
Im kasachischen Semipalatinsk erprobte die Sowjetunion einst ihre Atomwaffen. Unter den Folgen der Nukleartests leiden vor allem auch die Kinder in der Region bis heute. Sie werden mit teils schweren Behinderungen geboren, viele erkranken an Krebs. Die Konsequenzen tragen in erster Linie die Familien, die staatliche Unterstützung für Behinderte ist minimal.
Fotos und Feature von n-ost-Korrespondentin Edda Schlager, Semipalatinsk.
Mit diesem Artikel endet die Reihe „Kinder in Osteuropa“, die in Kooperation zwischen n-ost und Renovabis entstanden ist. Die gesamte Reihe und weitere Reihen können Sie unter Reportagen nachlesen.
11. September 2012
Sant'Egidio Friedenstreffen in Sarajevo: Religionen und Kulturen im Dialog
Christen, Juden und Muslime rufen beim Internationalen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant‘Egidio in Sarajevo gemeinsam zum Frieden auf. Zwanzig Jahre nach dem Ende der Belagerung der bosnischen Hauptstadt soll von hier ein Signal des Friedens und der Versöhnung ausgesendet werden. Das jährliche Friedenstreffen, an dem Angehörige unterschiedlicher Religionen teilnehmen können, findet bereits zum 25. Mal statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen leben ist die Zukunft. Religionen und Kulturen im Dialog.“ Auch der Hauptgeschäftsführer von Renovabis, Pater Stefan Dartmann SJ, ist vor Ort. Zum Abschluss des Friedenstreffens findet am Dienstagabend eine Friedensprozession statt, dort wir der „Appeal for Peace 2012“ verabschiedet.
Renovabis unterstützt das Treffen von mehreren tausend Teilnehmern aus ganz Europa u.a. mit Zuschüssen zu den Reisekosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Mittel- und Osteuropa und für die notwendige Übersetzungsarbeit vor Ort.
24. August 2012
Unierte Christen in Weißrussland - eine selbstbewusste Minderheit
Renovabis unterstützt mit den griech.-kath. Gläubigen in Weißrussland eine relativ kleine religiöse Gruppe, die sich mit ihrer Arbeit punktuell aber dennoch spürbar für die weißrussische Gesellschaft einsetzt. Kürzlich besuchte uns Archimandrit Sergius, der Apostolische Visitator der Weißrussischen griech.-kath. Kirche. Als langjähriger Projektpartner berichtete er über Probleme und Chancen der Minderheit, sich gesellschaftlich zu engagieren.
22. August 2012
Abgeschoben in eine fremde Heimat
Sie leben seit 15 oder 20 Jahren in Deutschland – und dennoch werden jedes Jahr hunderte Roma gezwungen in den Kosovo zurückzukehren. Vor allem für die Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland aufgewachsen oder gar geboren sind, ist die Abschiebung oft ein traumatischer Schock.
Ein Feature von n-ost-Korrespondent Dirk Auer, Gjakova, mit Fotos von Hannes Jung, n-ost.
17. August 2012
Historische Geste der Versöhnung
Einen Aufruf zur Versöhnung zwischen Polen und Russland unterzeichnen heute Erzbischof Józef Michalik, Vorsitzender der Polnischen Katholischen Bischofskonferenz und Kyrill I., Patriarch von Moskau, das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche. Drei Jahre war über das Dokument verhandelt worden, das sich an dem historischen Versöhnungsdokument deutscher und polnischer Bischöfe aus dem Jahr 1965 orientiert. Auch in dem aktuellen Dokument wird an die Gläubigen beider Völker appelliert, sich für einander zugefügtes Unrecht um Vergebung zu bitten.
Das Domradio hat mit Martin Lenz, dem Leiter der Abteilung Projektarbeit und Länder bei Renovabis, über dieses Ereignis gesprochen:
31. Juli 2012
Filmtipp: Die Gejagten - Ferien von der Blutrache
Blutrache als Sühne für Ehrverletzungen - das alte Gewohnheitsrecht aus den Bergen Nordalbaniens findet auch heute noch Anwendung. Sr. Christina Färber, Projektpartnerin von Renovabis, setzt sich seit Jahren gegen Blutrache ein und unterstützt Jugendliche, die Angst um ihr Leben haben müssen. Diese Jugendlichen, die sonst nicht das Haus verlassen, haben es mit Sr. Christina im März 2012 gewagt, nach Deutschland zu reisen und Gleichaltrigen von ihrem Alltag zu erzählen. Der Regisseur Marc Wiese hat die Reise, die Renovabis finanziell unterstützt hat, begleitet und einen Film darüber gedreht: „Die Gejagten - Ferien von der Blutrache“.
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