Thema „Aus den Projekten“

17. Juni 2013

Freude über neues Mutter-Kind Zentrum in der Diözese Elk

In der ostpolnischen Diözese Elk, die erst im Jahre 1992 gegründet wurde, ist die Situation für Familien und junge Mütter sehr schwierig. Die Arbeitslosenquote beträgt in weiten Teilen über 25 %. Aufgrund dieser düsteren Perspektive werden schwangere Frauen zunehmend von ihren Partnern oder der eigenen Familie zur Abtreibung gedrängt. In einem ehemaligen Krankenhaus wird nun ein Haus für Mütter in Not errichtet, in dem neben einer sicheren Unterkunft auch eine psychotherapeutische Betreuung angeboten werden soll. Renovabis unterstützt die Arbeiten mit rund 200.000 Euro.

27. März 2013

Hilfe für Flüchtlinge in Armenien

Renovabis unterstützt die armenische Caritas bei ihrer Hilfe für Flüchtlinge aus Syrien. Der Krieg in Syrien veranlasst viele Bürger zur Flucht. Angehörige der ethnischen und religiösen Minderheitsgruppe der Armenier versuchen zum Teil in die Republik Armenien in Sicherheit zu kommen; inoffizielle Zahlen sprechen dabei von bis zu 5000 Armeniern aus Syrien, die seit Beginn des Krieges in dem wirtschaftlich schwachen Kaukasusland Zuflucht suchten.Die Diözese Gyumri hat ihr Gebäude in Yerevan für bis zu 50 Personen als Übergangsunterkunft für Flüchtlinge hergerichtet.

Die Menschen sollen dort Unterkunft finden und mit dem Nötigsten (Kleidung, Gebrauchsartikel) versorgt werden. Nachdem der Erzbischof der der griechisch-katholischen Diözese Gyumri, Raphael Minassian, Renovabis um finanzielle Hilfe für diese Notlage gebeten hat, stellt Renovabis 25.000 Euro zur Verfügung.

Unterstützen auch Sie dieses Projekt mit einer Spende (geben Sie „Nothilfe Armenien“ als Verwendungszweck an).

15. Januar 2013

Betreuung minderjähriger Flüchtlinge durch die Caritas Sofia

Spendenprojekt der Renovabis-Geschäftsstelle

Die Caritas Sofia arbeitet mit dem Integrationszentrum der bulgarischen staatlichen Agentur für Flüchtlinge zusammen. Die Agentur organisiert für minderjährige Flüchtlinge und Asylsuchende dreimonatige Sprach- und Integrationskurse, damit die Kinder und Jugendlichen im Anschluss daran die reguläre Schule besuchen können. Ohne die 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Caritas, die in dem Projekt mitarbeiten, wäre die Betreuung der Kinder und Jugendlichen kaum möglich.

14. Dezember 2012

Von der Ausgrenzung zur Teilhabe

In vielen östlichen Ländern werden Menschen mit Behinderung noch stark ausgegrenzt. Aber es gibt viele Hoffnungszeichen. Am kommenden Mittwoch berichten Renovabis-Mitarbeiter und Projektpartner von den Erfolgen und Problemen der Arbeit mit Behinderten im Osten Europas im domradio (Köln).

19. November 2012

„Toll, ein Haus mit Ohren!“

Ein Waisenkinderprojekt in der Ukraine bietet Kindern eine neue Perspektive

Mischa, Maxim und Igor stammen aus zerrütteten Familienverhältnissen. Nach einer schwierigen Zeit in den staatlichen Kinderheimen, bietet sich den drei Brüdern nun eine neue Perspektive. Ein Projekt in der Ukraine, unterstützt von Renovabis, dem Kindermissionswerk und der Deutschen Botschaft, bietet für Waisenkinder ein neues Zuhause. Zwei Pallotiner-Priester und drei Missions-Benediktinerinnen kümmern sich künftig als dauerhafte Bezugspersonen um bis zu zehn Kinder und Jugendliche aus der Region. Am Montag, dem 19.11.12, wurde das Waisenhaus in Bilohirja feierlich eröffnet.

30. Oktober 2012

Nr. 20.000

Eine besondere Zahl: am 30. Oktober 2012 wurde in der Abteilung für Projektarbeit und Länder die Projektnummer 20.000 vergeben!
Das Projekt „UKR 20000“ ist für Fortbildungen der Ordensoberinnenkonferenz in der Ukraine bestimmt. Es handelt sich dabei aber nicht um den 20.000sten Projektantrag bei Renovabis; die Projektdatenbank enthält 29.205 aufgenommene Projekte (Stand 30.10.2012). Wenn ein bereits gefördertes Projekt weitere Unterstützung erhält, dann wird keine neue Projektnummer vergeben, sondern ein Buchstabe angehängt. So sind auch über längere Zeitabschnitte hin Zusammenhänge zu erkennen. Unsere Projektpartner bitten uns immer wieder, den Spenderinnen und Spendern in Deutschland ihren großen Dank auszusprechen: Ein herzliches ‘Vergelt’s Gott’ für Ihre Solidarität!

19. Oktober 2012

Voneinander lernen: Projektpartner aus Ungarn zu Besuch

Projektpartner aus Ungarn hatten wir vor einigen Tagen zu Besuch - kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der südungarischen Diözese Szeged-Csanád waren im Erzbistum München und Freising unterwegs, um sich über katholische Gemeinde- und Bildungsarbeit zu informieren und sich Anregungen für ihre eigene Arbeit zu holen. Dabei berichteten sie auch vom katholischen Leben in ihrer Diözese.

27. September 2012

„VolontiRAJ NA ZEMLJI!“ - Engagiere Dich für den Himmel auf Erden!

Unter diesem Motto beteiligen sich Ende September in Bosnien und Herzegowina hunderte Jugendliche beim Projekt „72 Stunden ohne Kompromiss“, das vom Jugendzentrums „Johannes Paul II.“ organisiert wird. Schon die erste Aktion im Jahr 2010 war ein voller Erfolg, denn es ist gelungen, die Vorurteile gegen Freiwilligen-Arbeit in Bosnien und Herzegowina abzubauen. Die Jugendlichen spüren, dass sie mit ihrer sozialen Arbeit etwas bewegen können.

11. September 2012

Sant'Egidio Friedenstreffen in Sarajevo: Religionen und Kulturen im Dialog

Christen, Juden und Muslime rufen beim Internationalen Friedenstreffen der Gemeinschaft Sant‘Egidio in Sarajevo gemeinsam zum Frieden auf. Zwanzig Jahre nach dem Ende der Belagerung der bosnischen Hauptstadt soll von hier ein Signal des Friedens und der Versöhnung ausgesendet werden. Das jährliche Friedenstreffen, an dem Angehörige unterschiedlicher Religionen teilnehmen können, findet bereits zum 25. Mal statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Zusammen leben ist die Zukunft. Religionen und Kulturen im Dialog.“ Auch der Hauptgeschäftsführer von Renovabis, Pater Stefan Dartmann SJ, ist vor Ort. Zum Abschluss des Friedenstreffens findet am Dienstagabend eine Friedensprozession statt, dort wir der „Appeal for Peace 2012“ verabschiedet.

Renovabis unterstützt das Treffen von mehreren tausend Teilnehmern aus ganz Europa u.a. mit Zuschüssen zu den Reisekosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Mittel- und Osteuropa und für die notwendige Übersetzungsarbeit vor Ort.

24. August 2012

Unierte Christen in Weißrussland - eine selbstbewusste Minderheit

Renovabis unterstützt mit den griech.-kath. Gläubigen in Weißrussland eine relativ kleine religiöse Gruppe, die sich mit ihrer Arbeit punktuell aber dennoch spürbar für die weißrussische Gesellschaft einsetzt. Kürzlich besuchte uns Archimandrit Sergius, der Apostolische Visitator der Weißrussischen griech.-kath. Kirche. Als langjähriger Projektpartner berichtete er über Probleme und Chancen der Minderheit, sich gesellschaftlich zu engagieren.

21. August 2012

Aktueller Spendenaufruf: Neues Provinzhaus für die Franziskaner-Schulschwestern in Sarajevo

Als „miserabel“ muss man den Zustand des bisherigen Provinzhauses der Franziskaner-Schulschwestern in Sarajevo bezeichnen, so unser Projektreferent. Das Gebäude dient bereits seit 1958 als Unterkunft und Verwaltungssitz des Ordens - eher provisorisch, als zukunftsfähig. Darum haben die Schwestern Renovabis um Unterstützung für den Kauf eines gut gelegenen und sehr preiswerten Hauses gebeten, damit sie für ihre soziale und seelsorgliche Arbeit gute Voraussetzungen haben. Dieses Haus wird gleichzeitig auch das Provinzialat und Mutterhaus von insgesamt 260 Franziskanerinnen sein, die an über 30 Orten in ganz Bosnien-Herzegowina und Kroatien tätig sind.
Bitte unterstützen Sie das neue Provinzhaus in Sarajevo mit einer Spende. Projektbeschreibung lesen und spenden

18. Juli 2012

So lebt... Helena aus Südalbanien

Wie leben Kinder in den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas? Wir lassen sie berichten - heute Helena aus Albanien. Sie ist 11 Jahre alt und kommt aus einem kleinen Dorf an der südalbanischen Küste. Unter der Woche besucht sie eine weiterführende Schule und wohnt bei Franziskanerinnen in einem kleinen Internat. Am Wochenende und in den Ferien fährt sie nach Hause.

16. Juli 2012

Besuch aus Albanien

Sr. Relindis Vossel

Vor rund zehn Jahren kam eine kleine Gruppe von Franziskanerinnen aus Thuine ins südalbanische Delvine, um dort katholische Familien zu betreuen. Relindis Vossel OSF ist eine der fünf Schwestern, die seitdem in der Diasporagemeinde lebt. Bei ihrem Besuch bei Renovabis in Freising traf sie die für Albanien zuständige Länder- und Projektreferentin Dr. Monika Kleck, um über die aktuelle Situation zu sprechen.

10. Juli 2012

"Wir hofften, dass die Versorgung durch die Luftbrücke nicht lange dauern würde"

Fast vier Jahre (vom 4. April 1992 bis zum 29. Februar 1996) dauerte die Belagerung von Sarajevo im Bosnien-Krieg. Vor 20 Jahren, am 3. Juli 1992, begann die internationale Luftbrücke zur Versorgung der in Sarajevo eingeschlossenen Menschen. Sie wurde mit einer Dauer von 1.425 Tagen zur längsten Luftbrücke der Geschichte. Der katholische Weihbischof von Sarajevo, Dr. Pero Sudar, hat sich an diese Zeit erinnert:

25. Juni 2012

Ein Kinderfest in Cluj, Rumänien

Wir freuen uns über Fotos aus einem aktuellen Projekt von ASTRU, einem kirchlichen Jugendverband, der am 12. Juni in Cluj ein kirchliches Kinderfest organisiert hat.

15. Juni 2012

Workshop „Opening Doors" in Eger

Eger, eine Stadt im Nordosten Ungarns, in einer der ärmsten Regionen des Landes: dort findet vom 19. bis zum 21. Juni der internationale Workshop „Opening Doors - 1st International Workshop on Roma Inclusion Projects in Central and Eastern Europe” statt. Die Roma, die größte ethnische Minderheit in der EU, sind in vielen mittel- und osteuropäischen Ländern zuhause, wie in Ungarn (7,5% der Bevölkerung), Rumänien (8,3%) sowie in der Slowakei (9,2%) und in Tschechien. Aber die meisten von ihnen leben außerhalb der Gesellschaft in großer Armut, mit geringem Bildungsstand und so gut wie keiner Chance auf Arbeit oder Bildung. Sie begegnen in ihren Ländern massiven Vorurteilen vieler Menschen. Auch dadurch wird verhindert, dass sich ihre Situation verbessert.

10. Mai 2012

"Anamneses"-Festival in Polen

Ein außergewöhnliches Festival findet vom 12. bis zum 16. Mai in Breslau/Polen statt. Unter dem Titel „20th Century. Anamneses” organisisiert die Tygodnik-Powszechny-Stiftung geschichtliche Workshops, Happenings, Installationen und Diskussionen. Renovabis unterstützt die Veranstaltung mit 18.000 Euro. Mehr Infos

10. Mai 2012

Pastoralkonferenz in Russland

Heute abend beginnt die 14. Pastoralkonferenz der Diözese St. Clemens, die unter dem Thema „Das II. Vatikanische Konzil und unsere Mission in Russland - Vorbereitung auf das Jahr des Glaubens“ steht. Renovabis hat 15.000 Euro dafür zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen auf dem Blog von Bischof Clemens Pickel.

19. April 2012

Besuch aus Weißrussland

Voller Stolz und mit Dankbarkeit – auch für die Hilfe aus Deutschland – berichteten Renovabis-Projektpartner aus Weißrussland von ihrem Kinderdorf in Gomel, das nun für 60 Kinder und Jugendliche mit Behinderungen aus der nahe an Tschernobyl gelegenen Stadt zu einem wirklichen Zuhause geworden ist. Bei ihrem Besuch Mitte April in Freising besprachen sie, wie die weitere Kooperation mit Renovabis aussehen könnte.

09. März 2012

Reihe "Seelsorge in den zentralasiatischen Staaten", Teil 2: Tadschikistan

Wie hilft Renovabis in den zentralasiatischen Ländern, in denen die Katholiken eine verschwindend kleine Minderheit darstellen? In einer vierteiligen Reihe stellen wir die Situation der Katholiken und die Seelsorge in den Diaspora-Staaten Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan vor.
Teil 2: Tadschikistan

08. März 2012

Mehr Chancen und Rechte für Frauen in Mittel- und Osteuropa

Am 8. März ist Weltfrauentag. Auch im Osten Europas leiden viele Frauen unter der Missachtung ihrer Menschenrechte. Wir unterstützen unsere Projektpartner, Missbrauch und Gewalt zu verhindern und die Rechte und Chancen von Frauen zu verbessern. Eines von vielen Projekten ist die Förderung von Arbeitsmigrantinnen in Bathore in Albanien.

06. März 2012

Reihe "Seelsorge in den zentralasiatischen Staaten", Teil 1: Kirgisistan

Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan sind Staaten mit einer verschwindend kleinen Minderheit von Katholiken: deportierte Russlanddeutsche und deren Nachkommen, sowie Katholiken aus Polen, der Ukraine und Litauen, aber auch Migranten aus asiatischen Ländern. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs sind viele Russlanddeutsche ausgewandert, die katholischen Gemeinden sind sehr klein. Umso wichtiger ist es, Seelsorge auch in dieser Diaspora zu ermöglichen. In einer vierteiligen Reihe stellen wir vor, wie Renovabis in diesen Ländern hilft. Teil 1: Kirgisistan.

17. Februar 2012

Eingeschneiten Menschen helfen: Winternothilfe in Albanien

Eingeschneit sind die Menschen in vielen Bergdörfern im Norden Albaniens, vor allem in den Regionen um die Städte Rreshen, Sape und Shkodra. Hier ist teilweise die Stromversorgung zusammengebrochen, Wasserleitungen eingefroren und wichtige Zufahrtswege sind nicht mehr passierbar. Den Menschen in den eingeschlossenen Ortschaften gehen Nahrung und Heizmaterial aus.

29. November 2011

Welt-Aids-Tag 2011: HIV/Aids in Osteuropa und Zentralasien

Aidsschleife

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag: Renovabis möchte zu diesem Anlass auf die besorgniserregende Ausbreitung der HIV/Aids-Epidemie in Osteuropa und Zentralasien aufmerksam machen. In der Region hat sich seit 2001 die Anzahl der Menschen, die mit dem HI-Virus leben, nahezu verdreifacht. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet Renovabis eng mit kirchlichen Partnern in Osteuropa zusammen, um infizierten Menschen Hilfe anzubieten und präventive Maßnahmen zu ermöglichen. Dabei setzt Renovabis auf die Unterstützung von Projekten, in denen die Immunschwächebehandlung der HIV-Patienten mit einer Therapie für Suchtkranke verbunden wird. Denn die Hauptgruppe der Betroffenen sind weiterhin Männer, die Drogen nutzen.

23. November 2011

Luigj Mila zu Gast bei Renovabis

Luigj Mila, Generalsekretär von Justitia et Pax in Albanien und langjähriger Projektpartner von Renovabis, hat diese Woche unsere Geschäftsstelle in Freising besucht. Bei seinem Aufenthalt standen vor allem Projektgespräche im Mittelpunkt. Denn die albanische Justitia et Pax Kommission, die sich gemeinsam mit Partnern für Frieden und Gerechtigkeit engagiert, stellt seit kurzer Zeit die Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit Albaniens in den Fokus ihrer Arbeit. Pressemitteilung lesen

17. November 2011

Diözesanzentrum in Novosibirsk wurde eingeweiht

Ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt ist immer ein Grund zur Freude. Wenn es sich dabei um ein „nicht ganz kleines“ Projekt handelt, dann ist das auch mal eine Reise nach Sibirien wert. Am vergangenen Wochenende machten sich Renovabis-Hauptgeschäftsführer P. Stefan Dartmann und die für Russland zuständige Länder- und Projektreferentin Dr. Angelika Schmähling dorthin auf den Weg, um bei der Einweihung des Diözesanzentrums in Novosibirsk am 8. November 2011 dabei zu sein. Renovabis hatte den Bau 2010 mit 1 Mio. Euro gefördert. Benannt ist das Zentrum nach Bischof Aleksandr Chira, der viele Jahre als einfacher Priester tätig war. Er wurde in Zeiten der Unterdrückung der Kirche für viele Russlanddeutsche ein geistlicher Vater, nicht zuletzt auch für den heutigen Bischof von Novosibirsk, Joseph Werth. Novosibirsk hat sich in den letzten Jahren zu einem geistlichen Zentrum in Sibirien entwickelt, das neue Zentrum kann nun die diözesanen Einrichtungen konzentrieren und beherbergt u.a. die Redaktion der Kirchenzeitung, einen Buchladen, ein Fernsehstudio, Konferenz- und Gruppenräume sowie eine Bibliothek. Lesen Sie auch unsere Länderinformation Russland.

30. August 2011

WJT 2011: Jugendliche aus Rumänien berichten

Logo Weltjugendtag 2011

Um Jugendlichen aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas die Teilnahme am Weltjugendtag in Madrid zu ermöglichen, hat Renovabis Reisekostenzuschüsse in Höhe von rund 153.000 Euro beigesteuert. Jetzt, 10 Tage nach dem Großereignis, haben uns Teilnehmerinnen aus Rumänien geschrieben, wie sie die Tage erlebt haben:

17. August 2011

Weltjugendtag 2011

Der Weltjugendtag ist im vollen Gange. Vom 15. bis 21. August 2011 treffen sich junge Menschen aus aller Welt in Madrid, um gemeinsam Gottesdienste zu feiern, zu beten, sich kennen zu lernen … Dabei spüren sie, wie Gott in ihrer Mitte gegenwärtig ist. Diese Erfahrung christlicher Gemeinschaft sollen möglichst viele Jugendliche machen können, auch aus den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, in denen sie oftmals in einer Diaspora-Situation leben. Darum hat Renovabis Reisekostenzuschüsse (insgesamt 153.250 Euro) für Jugendgruppen aus folgenden Ländern gegeben: Bulgarien, Ungarn, Litauen, Moldawien, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Weißrussland, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Tschechien, Georgien, Tadschikistan, Turkmenistan und die Ukraine.

26. Juli 2011

Rotary-Club Freising unterstützt Renovabis-Projekt in Moldawien

Für dringende Reparaturarbeiten im versorgungstechnischen Bereich des Pastoral- und Sozialzentrums in der Hauptstadt der Republik Moldau hat der Rotary-Club Freising Renovabis einen Betrag von 4.200 Euro zur Verfügung gestellt. Einen Scheck über die entsprechende Summe übergaben heute Professor Dr. Tassilo Selmayr (Präsident Rotary-Club), Andrea Beck-Baumann (Sekretärin Rotary-Club) sowie Irene Dullinger (Vorstandsmitglied des Rotary-Club-Sozialfonds) an Renovabis-Geschäftsführer Dr. Gerhard Albert.

23. Mai 2011

Eröffnung des Kinderdorfes in Gomel

Gomel ist die zweitgrößte Stadt der Republik Belarus, dort leben über 500 000 Menschen. Eine Evakuierung der im Tschernobylgebiet gelegenen Stadt kam darum nie ernsthaft in Frage. Die Anzahl der Kinder, die nach der Tschernobylkatastrophe mit Behinderungen zur Welt kamen, ist jedoch signifikant gestiegen. Missionsbenediktinerinnen kümmern sich seit 1998 um diese Kinder. Der Leiter der Pfarrcaritas in Gomel hat sich für den Bau eines Kinderdorfs eingesetzt, dass nun feierlich eingeweiht wurde. In fünf Häusern leben je 12 Kinder und junge Menschen mit Behinderungen und werden bestmöglich betreut und gefördert. Am 14. Mai 2011 wurde das Kinderdorf offiziell eingeweiht. Die Präsenz der katholischen Kirche in der Tschernobylzone und die Förderung sozialer und pastoraler Aktivitäten durch Renovabis sind ein wichtiges Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Belarus, die sich der gesundheitlichen Gefährdung nicht zu entziehen vermögen. Die Qualität der Betreuung in diesem kirchlichen Heim wird positive Auswirkungen auf die Arbeit der umliegenden staatlichen Heime haben. Das Kinderdorf übernimmt eine wichtige Pilotfunktion.

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  • Die Schwestern
  • Eines der Häuser
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