Otari Glontis Freiwilligenjahr
Otari Glonti war im Freiwilligenjahr 2010/11 bei der Malteser Stadtzentrale in Budapest/Ungarn eingesetzt. Als Kontaktperson für älteren Menschen half Ontari bei deren Alltagsbewältigung, unterstützte die Kinderbetreuung und die Versorgung von Obdachlosen in der Wärmestube (Essensausgabe). Er vermisst die ungarische Sprache.
Ein Jahr danach
- 1. Ein Jahr Freiwilligendienst in Osteuropa liegt hinter Dir – was bedeutet diese Erfahrung für Dich?
- Dieses eine Jahr in Ungarn kam mir vor wie fünf Jahre in Deutschland: Ich habe unglaublich viel gelernt, gesehen, erlebt und viel Spaß gehabt.
- 2. Was wirst Du am meisten vermissen? Was am wenigsten?
- Am meisten werde ich die ungarische Sprache vermissen. Wenn man eine neue Sprache lernt, wird man irgendwann „süchtig“ danach sie zu sprechen und möchte sich bestmöglichst ausdrücken können. Nicht vermissen werde ich die Armut, der ich begegnet bin und die schlechten Züge.
Freizeit
- 3. Wie war die Vernetzung mit den anderen Freiwilligen vor Ort?
- Man kann sich treffen, wenn man will. Die Vernetzung ist kein großes Problem.
- 4. Wie klappte die Kommunikation mit den Einheimischen? Haben sich Bekanntschaften ergeben?
- Die Kommunikation klappte gut. Man muss aber auch selbst Initiative ergreifen und auf die Menschen zu gehen. Meiner Meinung nach sind die Leute in Mittel- und Osteuropa wirklich „cool“ und lockerer als in Deutschland.
Arbeit
- 5. Welche persönlichen Voraussetzungen muss man aus Deiner Sicht für
- den Freiwilligendienst mitbringen?
- Man sollte ein offener Typ sein und auch bereit sein, etwas zu lernen.
- 6. Welche Tipps kannst Du den zukünftigen Freiwilligen mit auf den Weg geben?
- Am wichtigsten ist den Kontakt zu Einheimischen zu suchen und die Sprache zu lernen. Sie ist der Schlüssel zu allem.
Querbeet aus dem Einsatzland…
- 7. Dein Lieblingswort?
- foci (Fußball)
- 8. Dein Leibgericht?
- Csokicsiga (Schokoladenschnecke)
- 9. Dein Reisetipp?
- Der Balaton, Bratislawa, Wien etc.
Von Ungarn aus kamm man viele Orte gut erreichen.
