Journalistenpreis Osteuropa
Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und Renovabis verleihen den Journalistenpreis Osteuropa gemeinsam. Der Wettbewerb richtet sich an Journalistinnen und Journalisten aus deutschsprachigen Ländern sowie Mittel- und Osteuropa. Prämiert werden Reportagen über die soziale Situation und die Lebensumstände der Menschen im Osten Europas.
Allgemeine Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Einreichungsprozedere finden Sie in der Ausschreibung zum Journalistenpreis:
- Ausschreibung Journalistenpreis Osteuropa 2012 (156 KB)
- Announcement “Eastern Europe Journalism Prize” 2012 (106 KB)
Rückblick auf den Journalistenpreis Osteuropa 2012
Siegerbeiträge
Strahlende Geschäfte - 25 Jahre Super-Gau in Tschernobyl von Nina Rybik (1. Preis Kategorie Mittel- und Osteuropa)
Endstation Bahnhof Zoo von Nicola Abé (1. Preis Kategorie Deutschland)
Die Beiträge können Sie in der Broschüre zum Journalistenpreis (2.4 MB) nachlesen.
Jury
Die Wettbewerbsbeiträge wurden von einer 7-köpfigen Fachjury bewertet:
- Elisabeth Zoll, Politikredakteurin der Südwest Presse
- Dr. Christiane Florin, Redaktionsleiterin der ZEIT-Beilage „Christ & Welt“ und Dozentin für Politische Wissenschaft an der Universität Bonn
- Ludwig Ring-Eifel, Chefredakteur der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA)
- Dr. Thomas Schiller, Chefredakteur des Evangelischen Pressedienstes (epd)
- Bernhard Rude, Studienleiter des Instituts zur Förderung des publizistischen Nachwuchses (ifp)
- Burkhard Haneke, Geschäftsführer Renovabis und Leiter der Abteilung Kommunikation und Kooperation von Renovabis
- Dieter Pool, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit von Brot für die Welt
Preisverleihung 2012
Die feierliche Preisverleihung fand am 18. Juli 2012 im Haus der katholischen Kirche in Stuttgart statt. Der Preis ist in beiden Kategorien (Wettbewerbsteilnehmer/in aus MOE, Wettbewerbsteilnehmer/in aus Deutschland) mit 3000 Euro dotiert.
Die Preisträgerinnen
Nina Rybik
Nina Rybik wurde 1962 im südlichen Weißrussland geboren. Nach dem Studium der Journalistik in Minsk lebte und arbeitete sie in ihrem Geburtsort, bis sie die Region nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl 1986 verlassen musste. Heute arbeitet sie als Chefredakteurin der weißrussischen Regionalzeitung „Ostrowieckaja Prawda“. Ihre Reportage „Strahlende Geschäfte“, in der sie über das Sperrgebiet von Tschernobyl berichtet, erschien 2011 in der österreichischen Zeitschrift „Welt der Frau“. Nina Rybik erhält den „Journalistenpreis Osteuropa 2012“ in der Kategorie der Teilnehmerinnen- und Teilnehmer aus Mittel- und Osteuropa.
„Meine Mutter sagte: das ist Krieg ohne Krieg“ - Nina Rybik berichtet über die Hintergründe zur Entstehung ihrer Reportage: O-Ton Nina Rybik (6.7 MB) - Zur Verfügung gestellt von Brot für die Welt
Nicola Abé
Nicola Abé wurde 1979 in München geboren. Sie hat Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Wirtschaftsgeografie in München studiert und arbeitet als Redakteurin im Ressort Gesellschaft/Multimedia des „Spiegel“. Ihre Reportage „Endstation Bahnhof Zoo“ über rumänische Sexarbeiter in Berlin erschien 2011 im „Neon Magazin“. Nicola Abé erhält den „Journalistenpreis Osteuropa 2012“ in der Kategorie der deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
„Es ist eine Parallelwelt, von der man kaum etwas mitbekommt“ - Nicola Abé berichtet über ihren Werdegang und wie die Reportage entstanden ist: O-Ton Nicole Abé (6.2 MB) - Zur Verfügung gestellt von Brot für die Welt
Rückblick auf den Journalistenpreis Osteuropa 2011
Siegerbeiträge
Kein Armuts Zeugnis von Agnieszka Hreczuk (1. Preis Kategorie Mittel- und Osteuropa)
Weil sie uns brauchen von Ann-Dorit Boy (1. Preis Kategorie Deutschland)
Weitere Teilnehmerbeiträge
Auch diese Beiträge haben der Jury sehr gut gefallen. Die Autorinnen haben der Veröffentlichung zugestimmt.
Keine Heimat, nirgendwo von Diana Laarz
Sehnsucht, Endstation von Emilia Smechowski
In Nachbarschaft zur EU von Inna Zavgorodnia
Jury
Die Wettbewerbsbeiträge wurden von einer 7-köpfigen Fachjury bewertet:
- Ina Ruck, Leiterin des ARD-Studios Moskau
- Maria von Welser, deutsche Fernsehjournalistin und stellvertretende Vorsitzende von UNICEF-Deutschland
- Ludwig Ring-Eifel, Chefredakteur der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA)
- Thomas Schiller, Chefredakteur des Evangelischen Pressedienstes (epd)
- Bernhard Rude, Studienleiter des Instituts zur Förderung des publizistischen Nachwuchses (ifp)
- Burkhard Haneke, Geschäftsführer Renovabis und Leiter der Abteilung Kommunikation und Kooperation von Renovabis
- Dieter Pool, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit von Brot für die Welt
Preisverleihung
Am 28. September 2011 um 13.00 Uhr wurde die Auszeichnung im PresseClub München verliehen. Laudator war Werner D’Inka, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Preis ist in beiden Kategorien (Wettbewerbsteilnehmer/in aus MOE, Wettbewerbsteilnehmer/in aus Deutschland) mit 3000 Euro dotiert.








