Arbeit des Brückenbauers Kardinal Kasper von kirchengeschichtlicher Bedeutung
Mittwoch, 24. August 2011
Solidaritätsaktion Renovabis gratuliert „altem Freund“
FREISING.
Walter Kardinal KasperWalter Kardinal Kasper hat den „Europäischen Kultur-Kommunikationspreis 2011“ der Stiftung „Pro Europa“ erhalten. Dazu beglückwünscht Pater Stefan Dartmann SJ von Renovabis „den alten Freund und Weggefährten unserer Solidaritätsaktion“ von Herzen. Der nicht mit einem Geldbetrag dotierte Ehrenpreis wurde dem 78-jährigen Kardinal und langjährigen Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen dieser Tage vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof von Freiburg Robert Zollitsch bei einem Festakt überreicht.
Der Erzbischof würdigte Kasper als „herausragenden und rede-gewandten Theologen“. Er habe durch seinen kommunikativen Einsatz für eine Überwindung von Glaubensspaltungen der Ökumene ein Gesicht gegeben. Kaspers Lebenswerk sei ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Europa zusammenwachsen könne. „Renovabis verdankt Kardinal Kasper viele Jahre einer fruchtbaren Kooperation in der Unterstützung der Kirchen und Christen in Mittel- und Osteuropa“, bestätigt der Hauptgeschäftsführer des Hilfswerks Pater Dartmann das Lob und die Ehrung für den Kurienkardinal. Kasper war 1999 von Papst Johannes Paul II. zum Sekretär des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen berufen worden; nur zwei Jahre später „beförderte“ ihn der Papst zum Präsidenten dieses Dikasteriums.
Renovabis hatte immer wieder – beispielsweise bei der Stipendienförderung von Geistlichen und Laien aus Kirchen des Byzantinischen Ritus – mit dem Ökumenebeauftragten des Heiligen Stuhls zu tun. Dabei und in vielen weiteren Be¬reichen ist dem Engagement von Renovabis durch den Kardinal stets größtes Vertrauen entgegengebracht worden, betonen die Verantwortlichen bei Renovabis. Nach Einschätzung des Stellvertretenden Geschäftsführers von Renovabis, Dr. Gerhard Albert, „ist die Arbeit des Brückenbauers Kardinal Kasper von kirchengeschichtlicher Bedeutung“. Die bedeutenden Annäherungen, die sich in den vergangenen Jahren vor allem zwischen der katholischen Kirche und den Ostkirchen vollzogen hätten, seien ohne den geduldigen und unermüdlichen Einsatz des Kardinals nicht denkbar. Kaspar sei dabei „von festem Glauben und überragendem theologischen Urteilsvermögen geleitet“ worden. Renovabis ist ihm auch dankbar für die mannigfaltigen Impulse und wegweisenden Worte, gerade dort, wo es um den Dialog und das Miteinander mit den Kirchen des christlichen Ostens ging. Der Kardinal habe viele Länder Mittel- und Osteuropas besucht und, etwa in der Ukraine besonders den Kontakt und das Gespräch mit den unterschiedlichen Konfessionen gesucht.
Jahresbericht 2011 erschienen: Informieren Sie sich über die Arbeit von Renovabis im aktuellen Jahresbericht.
Aktuelles Spendenprojekt
Salesianerpater Witold Szulczynski SDB, Direktor der Caritas Georgia, hört zu und spendet Trost.Renovabis fördert den Betrieb von Suppenküchen in Georgien und sichert somit die Versorgung von alten und bedürftigen Menschen. Das Projekt können Sie mit Ihrer Spende unterstützen. Suppenküchen für notleidende Menschen in Georgien





@renovabis schreibt:
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